Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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Wenigſtens, um es zu verſuchen und als König zu ſterben, ſollte es mir nicht gelingen.

Wohl, Sire, Eure Maͤjeſtät geruhe, nach dem Verſprechen, das ſie mir geleiſtet, anzuhören, was mir zu ſagen bleibt.

Karl machte mit dem Kopf ein Zeichen der Beiſtim⸗ mung. Athos ging gerade auf die Thüre zu, ſchloß ſie mit dem Riegel, nachdem er hinausgeſchaut hatte, ob Niemand in der Nähe horche, und kam dann zurück.

Sire, ſagte er,Eure Majeſtät hat die Gnade gehabt, ſich zu erinnern, daß ich dem edlen und un⸗ glücklichen König Karl Beiſtand leiſtete, als ihn ſeine Henker von Saint⸗James nach Whitehall führten.

Ja, gewiß, ich habe mich deſſen erinnert und werde mich ſtets erinnern.

Sire, dieſe Geſchichte iſt traurig für einen Sohn anzuhören, der ſie ſich ohne Zweifel ſchon oft hat er⸗ zählen laſſen; doch ich muß ſie Euer Majeſtät wieder⸗

holen, ohne einen einzigen Umſtand zu übergehen. 4Sprecht, mein Herr. Als der König, Euer Vater, das Schaffot beſtieg, oder vielmehr von ſeinem Zimmer auf das vor ſeinem Fenſter errichtete Schaffot ging, war Alles für ſeine Flucht vorbereitet. Der Henker war entfernt worden, man hatte ein Loch unter ſeiner Wohnung gemacht. Ich ſelbſt endlich befand mich unter dem unſeligen Ge⸗ rüſte und hörte dieſes plötzlich unter ſeinen Tritten krachen.

Parry hat mir dieſe furchtbaren Umſtände erzählt, mein Herr.

Athos verbeugte ſich und ſprach:

Hört, was er Euch nicht erzählen konnte, Sire, denn was folgt, iſt zwiſchen Gott, Eurem Vater und mir vorgefallen, und nie habe ich es irgend einem Men⸗ ſchen, ich habe es nicht einmal meinen theuerſten Freun⸗ den anvertraut.Entferne Dich! ſprach der König zu dem verlarvten Henker,nur für einen Augenblick⸗