Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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Genugthuung in der Sicherheit darüber, daß Alles verloren, und daß die Stunde, zu unterliegen, gekom⸗ men iſt..

Shl rief Athos,ich hoffe, Eure Majeſtät hat noch nicht die äußerſte Grenze erreicht.

Um ſo zu ſprechen, Herr Graf, um es zu verſuchen, die Hoffnung in meinem Herzen wiederzubeleben, müßt Ihr das, was ich Euch ſagte, nicht gut begriffen haben. Ich kam nach Blois, Graf, um von meinem Bruder

Ludwig das Almoſen einer Million zu fordern, mit der

ich meine Angelegenheiten wieder ins Geleiſe zu brin⸗

gen die Hoffnung hatte, und mein Bruder Ludwig ſchlug⸗

mir meine Bitte ab. Ihr ſeht alſo wohl, daß Alles verloren iſt. 8

Wird mir Eure Majeſtät erlauben, mit einer entgegengeſetzten Anſicht zu antworten?

Wie, Graf, Ihr haltet mich für einen ſo gewöhn⸗ lichen Geiſt, daß Ihr glaubt, ich vermöge meine Lage nicht ins Auge zu faſſen?

Sire, ich habe immer geſehen, daß in verzweifel⸗ ten Lagen plötzlich die großen Umſchläge des Schickſals zu Tage ausgehen.

Ich danke, GrafV; es iſt ſchön, Herzen wie das Eurige zu finden, Herzen, welche ſo ſehr auf Gott und die Monarchie vertrauen, daß ſie nie an einem königli⸗ chen Geſchick verzweifeln, ſo tief es auch geſunken ſein mag. Leider ſind Eure Worte, lieber Graf, wie jene Mittel, die man unfehlbare nennt, während ſie dennoch, da ſie nur bei heilbaren Wunden Hülfe zu leiſten ver⸗ mögen, am Tod ſcheitern. Ich danke Euch für die Be⸗ harrlichkeit, mit der Ihr mich tröſtet; ich danke Euch für Euer treu ergebenes Andenken, aber ich weiß, woran ich mich zu halten habe. Nichts wird mich nunmehr retten. Und hört, mein Freund, ich war ſo ſehr über⸗ zeugt, daß ich den Weg der Berbannung mit meinem alten Diener einſchlug; ich kehre zurück, um meine brennenden Schmerzen in der kleinen Einſiehelei zu ver⸗

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