Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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ihm die Hand reichte, trübten zwei Thränen ein paar Secunden lang das durchſichtige Azur ſeiner ſchönen Augen. 30E verbeugte ſich ehrfurchtsvoll; doch der Prinz nahm ihn bei der Hand und ſprach:

Seht, wie unglücklich ich bin, Herr Graf; es be⸗ durfte des Zufalls, um mich in Eure Nähe zu bringen. Ach! müßte ich nicht die Leute, die ich liebe und ehre, bei mir haben, während ich darauf beſchränkt bin, ihre Dienſte in meinem Herzen und ihre Namen in meinem Gedächtniß zu behalten, ſo daß ich ohne Euren Diener, der den meinigen erkannte, vor Eurem Hauſe wie vor dem eines Fremden vorübergeritten wäre.

Es iſt wahr, ſagte Athos, der mit der Stimme den erſten Theil der Worte des Prinzen und mit einer Verbeugung den zweiten erwiederte;es iſt wahr, Cure Majeſtaͤt hat ſehr ſchlimme Tage geſehen.

Und die ſchlimmſten werden leider vielleicht

kommen! ſprach Karl. 4

Sire, hoffen wir. 4. Graf, Graf! fuhr Karl den Kopf ſchüttelnd fort, nich habe bis geſtern Abend gehofft, und zwar wie ein guter Chriſt, das ſchwöre ich Euch. Athos ſchaute den König an, als wollte er ihn be⸗ ragen.

3091 die Geſchichte iſt leicht zu erzählen, ſagte Karl II.Geächtet, von Allem entblößt, verachtet, ent⸗ ſchloß ich mich, trotz meines tiefen Widerwillens, das Glück zum letzten Male zu verſuchen. Steht es nicht da oben geſchrieben, für unſere Familie werde alles

Glück und alles Unglück ewig von Frankreich kommen! Ihr wißt etwas davon, Ihr, mein Herr, der Ihr einer von den Franzoſen ſeid, die mein unglücklicher Vater am Fuße ſeines Schaffots an ſeinem Todestag fandz nachdem er ſie an den Schlachttagen zu ſeiner Rechten gefunden hatte.

Sire, erwiederte Athos beſcheiden,ich war nicht

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