Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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Hinten, unter den Kaſtanienbäumen.

Parry, ſagte der König,ich will ſie nicht ver⸗ ſäumen, dieſe für mich ſo koſtbare Gelegenheit, dem Edelmann zu danken, dem unſer Haus für ein ſo ſchö⸗ nes Beiſpiel von Ergebenheit und Großmuth verpflichtet iſt. Ich bitte Euch, haltet mein Pferd, Freund.

Und der König warf den Zügel Grimand zu und trat ganz allein bei Athos wie bei ſeines Gleichen ein. Karl war durch die ſo bündige Erklärung von Grimaud unterrichtet, hinten unter den Kaſtanienbäumen; er ließ alſo das Haus links und ging gerade auf die be⸗ zeichnete Allee zu. Die Sache war leicht; die Gipfel dieſer ſchon mit Blättern und Blüthen bedeckten Bäume überragten die von allen andern.

Als er unter die abwechſelnd beleuchteten und dü⸗ ſteren Rauten kam, welche den Boden dieſer Allee je nach den Launen ihres mehr oder minder belaubten Ge⸗ wölbes verſchiedenartig erſcheinen ließen, erblickte der junge Prinz einen Herrn, der, die Hände auf dem Rü⸗ cken, ſpazieren ging und in eine heitere Träumerei ver⸗ ſunken zu ſein ſchien. Ohne Zweifel hatte er ſich oft wiederholen laſſen, wie dieſer Edelmann war, denn ohne zu zoͤgern, ging Karl II. gerade auf ihn zu. Bei dem Geräuſch ſeiner Tritte erhob der Graf de la Fore das Haupt, und als er ſah, daß ein Unbekannter von edlem Anſtand auf ihn zuſchritt, lüpfte er ſeinen Hut und wartete. Einige Schritte von ihm nahm Karl II. eben⸗ falls ſeinen Hut in die Hand und ſagte, als wollte er die ſtumme Frage des Grafen beantworten:

Herr Graf, ich komme, um eine Pflicht bei Euch zu erfüllen. Seid langer Zeit habe ich Euch den Aus⸗ druck einer tiefen Dankbarkeit zu überbringen. Ich bin Karl II., Sohn von Karl Stuart, der über England regierte und auf dem Schaffot ſtarb.

Bei dieſem erhabenen Namen fühlte Athos einen

Schauer ſeine Adern durchlaufen, und bei dem Anblick des jungen Prinzen, der entblößt vor ihm ſtand und