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„Mein Gott! Parry, wer iſt denn dieſer Menſch der mich ſo grüßt? Sollte er mich zufällig kennen?“
Ganz bewegt, ganz bleich, war Parry ſchon auf das Gitter zugeritten.
„Ah! Sire,“ ſagte er, indem er plötzlich fünf bis ſeecchs Schritte von dem Greis, welcher wirklich nieder⸗ gekniet war, ſein Pferd anhielt,„Sire, Ihr ſeht mich ganz erſtaunt, denn mir ſcheint, ich erkenne dieſen braven ¹ Mann. Ja wohl! er iſt es. Erlaubt mir Eure Ma⸗ 3 jeſtät, daß ich mit ihm ſpreche?“ „Gewiß.“ „Seid Ihr es denn, Herr Grimaud?“ fragte Parry. 6„Ja, ich bin es,“ erwiederte der lange Greis, in⸗ dem er ſich erhob, jedoch ohne etwas von ſeiner ehrer⸗ bietigen Haltung zu verlieren.
„Sire“ ſprach nun Parry,„ich täuſchte mich nicht, dieſer Mann iſt der Diener des Grafen de la Foôre, und der Graf de la Fore iſt, wenn Ihr Euch entſinnt, der würdige Edelmann, von dem ich ſo oft mit Eurer Ma⸗ jeſtät geſprochen habe, daß die Erinnerung an ihn nicht nur in ihrem Geiſte, ſondern auch in ihrem Herzen zu⸗ rückgeblieben ſein muß.“
„Es iſt der, welcher meinem Vater in ſeinen letzten Augenblicken beiſtand?“ fragte Karl.
Und er bebte ſichtbar bei dieſer Erinnerung.
„Ganz richtig, Sire.“
„Ach! ſeufzte Karl.
Dann ſich an Grimaud wendend, deſſen lebhafte, geſcheite Augen, wie es ſchien, in ſeinem Geiſt zu leſen ſuchten, fragte er:
„Mein Freund, ſollte Euer Gebieter, der Herr Graf de la Före, in dieſer Gegend wohnen?“
„Dort,“ antwortete Grimaud und bezeichnete mit ſeinem rückwärts ausgeſtreckten Arm das Gitter des weiß und rothen Hauſes.
genblick zu Hauſe?⸗
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„Und der Herr Graf de la Fore iſt in dieſem Au⸗
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