Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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war nur ein Hohn geweſen. Ein Hohn wie ſeine Krone, wie ſein Scepter, wie ſeine Freunde, wie Alles, was ſeine königliche Kindheit umgeben und ſeine ge⸗ ächtete Jugend verlaſſen hatte. Hohn! Alles war Hohn für Karl II. außer der kalten, ſchwarzen Ruhe, die ihm der Tod verſprach.

Dies waren die Gedanken des unglücklichen Prin⸗ zen, als er über ſein Roß gebeugt, dem er die Zügel überließ, unter der warmen, milden Sonne des Monats Mai hinritt, in der die finſtere Menſchenfeindlichkeit des Verbannten eine letzte Verſpottung ſeines Schmerzes ſah.

II.

Remember!

Eiin Reiter, der raſch auf der Straße, welche gegen Blois hinaufführte, einherkam, kreuzte die zwei Reiſen⸗ den und lüpfte, ſo große Eile er auch hatte, ſeinen Hut, als er an ihnen vorüberritt. Der König merkte kaum auf dieſen jungen Mann, denn der Reiter, der ſie kreuzte, war ein junger Mann von vierundzwanzig bis fünfundzwanzig Jahren, der ſich zuweilen: umwandte und freundſchaftliche Zeichen einem andern Mann machte, welcher vor dem Gitter eines ſchönen Hauſes ſtand; die⸗ ſes Haus war weiß und roth, nämlich von Backſtein und Stein, hatte ein Schieferdach und lag links von der Straße, der der Prinz folgte.

Dieſer Mann, ein großer, magerer Greis mit wei⸗ ßen Haaren, wir ſprechen von demjenigen, welcher bei dem Gitter ſtand, erwiederte die Zeichen, die ihm