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7 3 2 gehe. Parry wußte nichts hiegegen zu bemerken und bezahlte.
„Ich hoffe,“ ſagte der König,„es wird nicht das⸗ ſelbe bei den Pferden der Fall geweſen ſein... Ich er⸗ ſehe aus Eurer Rechnung nicht, daß ſie gefreſſen haben, und es wäre ein Unglück für Reiſende, denen eine lange Reiſe bevorſteht, geſchwächte Pferde zu finden.“
Doch bei dieſem Zweifel nahm Cropole ſeine ma⸗ jeſtätiſche Miene an und eerwiederte, die Krippe der Medicis ſei nicht minder gaſtfreundlich, als ihre Speiſekammer.
Der König ſtieg alſo zu Pferde. Sein alter Die⸗ ner that daſſelbe, und Beide ſchlugen den Weg.⸗ nach Paris ein, beinahe ohne daß ſie irgend Jemand in den
Straßen und in den Vorſtädten der Stadt begegneten.
Für den Prinzen war der Schlag um ſo grauſa⸗ mer, als eine neue Verbannung darin lag. Die Un⸗ glücklichen hängen ſich an die kleinſten Hoffnungen an, wie die Glücklichen an das größte Glück, und wenn ſie den Ort, wo dieſe Hoffnung ihrem Herzen geſchmei⸗ chelt hat, verlaſſen müſſen, fühlen ſie den tödtlichen Kummer, den der Verbannte fühlt, wenn er den Fuß auf das Schiff ſetzt, das ihn in die Verbannung fort⸗ führen ſoll. Das ſchon oft verwundete Herz leidet offen⸗ bar bei dem geringſten Stich; es betrachtet wie ein
Gut die augenblickliche Abweſenheit des Uebels, welche
nur die Abweſenheit des Schmerzes allein iſt; in das gräßlichſte Unglück hat Gott die Hoffnung geworfen, wie jenen Waſſertropfen, den der böſe Reiche in der Hölle von Lazarus forderte.
Einen Augenblick war die Hoffnung von Karl II. mehr als eine flüchtige Freude geweſen. Dies war ſo, als er ſich von ſeinem Bruder Ludwig gut aufgenommen ſah. Da hatte ſie einen Körper angenommen und ſich zur Wirklichkeit geſtaltet; dann aber hatte ploͤtzlich wie⸗ der die Weigerung von Mazarin die ſcheinbare Wirk⸗ lichkeit in den Zuſtand eines Traumes verſenkt. Das
ſo bald von Ludwig XIV. zurückgenommene Verſprechen


