Teil eines Werkes 
3.-6. Bändchen (1848)
Entstehung
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Und hienach verließ er mich und ging in den Stall, nahm ein Pferd, ſattelte es ſelbſt, ſchwang ſich darauf und jagte fort, als ob ihn der Teufel holte.

Und ſo glaubt Ihr?...

Musketieren mehr wußte, als er ſagen wollte.

Aller Wahrſcheinlichkeit nach folgt er in größter Eile den Verbannten, um alle erſprießlichen Schritte für den günſtigen Erfolg der Liebe des Königs zu thun.

So plaudernd kamen die zwei Vertrauten vor die Thüre des Cabinets Seiner Eminenz. Der Cardinal hatte die Gicht nicht mehr; er ging voll Angſt in ſei⸗ nem Zimmer auf und ab, horchte auf die Thüren und ſchaute nach den Fenſtern. 1

Bernouin trat ein, gefolgt von dem Cavalier, der vom König Befehl hatte, den Brief Seiner Eminenz eigenhändig zu übergeben.Mazarin nahm den Brief, dooch ehe er in öffnete, componirte er ſich ein den Um⸗ ſtänden angemeſſenes Lächeln, ein bequemes Mittel, die Gemüthsbewegungen, welcher Art ſie auch ſein mochten, u verbergen. Auf dieſe Weiſe konnte der Eindruck, den der Brief auf ihn hervorbrachte, ſich nicht durch den mindeſten Reflex auf ſeinem Geſichte verrathen. 3Gut, ſagte er, als er den Brief geleſen und noch einmal geleſen hatte,vortrefflich, mein Herr; meldet dem König, daß ich ihm für ſeinen Gehorſam gegen die Wünſche der Königin Mutter danke, und daß ich Alles thun werde, um ſeinen Willen in Erfüllung zu bringen. 3 Der Cavalier ging ab. Kaum war die Thüre ge⸗ ſchloſſen, als der Cardinal, der für Bernouin keine Maske hatte, diejenige abwarf, welcher er ſich einen Augenblick zu Verhüllung ſeiner Phyſiognomie bedient hatte, und mit ſeinem düſterſten Ausdruck zu ſeinem Kammerdiener ſagte:

Ruft mir Herrn von Brienne.

Ich glaube, daß der Herr Lieutenant von den

kes iſ alſo Eure Anſicht, daß Herr vAArtagnan. 4