Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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litt, Thereſe verlaſſen zu müſſen, hatte nicht die Kraft ihrer Bitte zu widerſtehen, und entſchloß ſich alſo ſie zu ſeinem Bruder zu begleiten..

So ſchmerzlich der Transport ſein mußte, ſo hatte Gratien dennoch verlangt, daß man ihn nach Paris zurückführe.

Man hatte ihn ins Hotel des Faubourg St. Ho⸗ noré gebracht.

Der Chevalier, Thereſe, Henri und Herr Cha⸗ lier trafen Herrn von Elbene Vater und die beiden Offiziere, die als Zeugen gedient hatten, beim Bette des Verwundeten.

Ein Wundarzt war gerufen worden und ver⸗ pflegte ihn.

Gratien lag auf einem Ruhebett und wurde durch Kiſſen in einer beinahe ſenkrechten Stellung erhalten, damit das Blut ſich nicht in der Bruſt ſammeln konnte.

Er war blaß, und gleichwohl hatten ſeine Au⸗ gen eine Ruhe und Heiterkeit, die ſeinem Blick früher gänzlich gefehlt hatten.

Als er Thereſe, die ſelbſt todesblaß und durch ihre Schwangerſchaft entſtellt war, auf der einen Seite von Henri, auf der andern von dem Cheva⸗ lier geſtützt eintreten ſah, da zog Gratien lang⸗ ſam ſeine Hände unter ſeinen blutbefleckten Tüchern hervor und legte ſie zuſammen, gleich als wollte er das Mädchen um Verzeihung bitten.

Sein Athem war dermaßen bedrückt, daß er nur mit der größten Schwierigkeit ſprach.

Im Uebrigen war es der Graf von Elbene, der das Wort ergriff:

Dumas, Black. II. 17