Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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XVIII.

Kapitel, welches ſich wohl hüten wird anders zu enden als die letzten Kapitel eines Romans gewöhnlich enden.

Als Herr de la Graverie ins Hotel de Londres zurückkam, meldete man ihm, Thereſe ſei eingetrof⸗ fen und erwarte ihn auf ſeinem Zimmer.

Die Aufregung des Chevalier war ſo ſtark, daß er nicht den Muth in ſich verſpürte dem jungen Mädchen die Ereigniſſe anzukündigen, die eine ſo durchgreifende Veränderung in ihrem Schickſal her⸗ beigeführt hatten.

Er ſetzte Herrn Chalier aufs Laufende über Das was er zu ſagen hätte, und ſchob ihn ins Zimmer hinein, während er ſelbſt hinter der Thüre wartete. 3

Thereſe war ſehr erſtaunt, als ſie einen Frem⸗ den ſtatt des Herrn de la Graverie eintreten ſah; aber Herr Chalier beeilte ſich ſie zu beruhigen; überdieß folgte Black, der ſeine junge Gebieterin gewittert hatte, dem Kaufmann und liebkoste The⸗ reſe auf alle mögliche Arten.

Als dieſe jedoch von der Gefahr vernahm, wel⸗ cher Herr de la Graverie ſich ihretwegen ausgeſetzt hatte, da rief ſie ganz troſtlos:

O, mein Vater! mein guter Vater! wo iſt er denn?

Der Chevalier konnte dieſem Ruf nicht wider⸗ ſtehen.

Er riß die Thüre auf und ſtürzte ſich in die Arme des jungen Mädchens, das er an ſein Herz