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lehrt,“ antwortete der Chevalier, indem er mit den ſeideweichen Ohren ſeines Hundes ſpielte.
„Ja wohl,“ ſagte Herr Chalier, der den Ver⸗ wandtſchaftsgrad zwiſchen Henri und Gratien nicht kannte,„in Amerika tödtete der Chevalier zwei Papageie von dreien; ein Mann iſt doch viermal ſo dick, als ein Papagei; Sie ſehen alſo, daß dieß uns einige Hoffnung verleiht.“
Der Chevalier bemerkte die düſtere Phyſiognomie Henris und ergriff ſeine Hand.
„Mein armer Freund,“ ſagte er zu ihm,„wenn ich nicht Thereſe hinter mir hätte, die ich tröſten und lieben muß, ſo würde ich zu Ihnen ſagen: Seien Sie ganz ruhig über das Schickſal meines„ Gegners!“*
„Thun Sie Ihre Pflicht, Chevalier,“ antwor⸗ tete Henri.„Mein Leben war ſchon vorher ſehr traurig; um ſeine Laſt ertragen zu können, habe ich im Studium Zerſtreuung geſucht. Was auch geſchehen mag, es wird künftig noch trauriger ſein; aber ich werde Gott bitten ſeine Dauer zu ver⸗ kürzen.“
Trotz aller Discretion war Herr Chalier im Begriff eine Frage zu wagen; der Chevalier gab ihm ein Zeichen, daß er ſchweigen möchte.
Der Kutſcher hielt auf Befehl ſeines Herrn ge⸗ genüber der Inſel Bougival an.
Ein zweiter Wagen, der am Ufer ſtand, bewies daß der Gegner des Chevalier ſich bereits zum Rendezvous eingefunden hatte.
In der That erblickten der Chevalier und ſeine beiden Zeugen, als ſie in dem Nachen ſtanden, der


