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genthümer hatte, da er ohne Hut und in Pantof⸗ feln ausgegangen, nicht daran gedacht ſeinen Haupt⸗ ſchlüſſel mitzunehmen; er klingelte und klopfte, aber vergebens, Nichts antwortete.
Jetzt erinnerte er ſich, daß er am Abend zuvor Marianne entlaſſen hatte, und er dachte, die gries⸗ grämige Haushälterin habe vielleicht, um eine letzte Rache an ihrem Herrn auszuüben, ſeinen Befehl ſich augenblicklich aus dem Staube zu machen, buch⸗ ſtäblich ausgeführt.
Es blieb nur ein einziges Mittel übrig, nämlich daß man den Scohloſſer holte.
Glücklicher Weiſe befand er ſich in der Nähe.
Aber die Thüren waren doppelt verſchloſſen, das Oeffnungsgeſchäft dauerte lang und gab dem ganzen Quartier Zeit aufzuwachen.
Die Nachbarn machten ſich an die Fenſter; die Dienſtboten kamen aus den Häuſern und befragten einander; Einige erfrechten ſich ſogar, ſo lang der Chevalier den Schloſſer holte, die Vorhänge der Tragbahre zu öffnen, um nach ihrem Inhalt zu ſehen; und dann fragten ſie ſich, wer wohl dieſes junge Mädchen ſein möge, das der Chevalier mit ſo großer Sorgfalt umgebe und in ſein Haus bringe, deſſen Eintritt er bisher dem ganzen weiblichen Geſchlecht verboten hatte.
Wie es in ſolchen Fällen gewöhnlich geht, ka⸗ men ſogleich zehn verſchiedene Geſchichten in Um⸗ lauf, natürlich aber lautete keine zu Gunſten des Chevalier, deſſen guter Ruf gewaltig Schaden litt.
Die ganze Stadt ſchwatzte.


