den Folgen zurück, welche der Aufenthalt der jun⸗ gen Patientin in ſeinem Haus haben müſſe.
„Ich laſſe mirs ſchon gefallen, daß Sie ſich die Sache noch einmal überlegen,“ ſagte er zu ihm, „vielleicht wird es auch möglich für Geld einige brave Leute zu finden, welche ihren Widerwillen gegen dieſe verdammte Krankheit überwinden und die arme Kleine in ihr Haus nehmen; Dieß iſt vielleicht noch beſſer und kann Alles in Einklang bringen.“
Und zum letzten Mal fand in Dieudonnés Geiſt ein Kampf zwiſchen der Sorge für ſeine Ruhe, dem Reſt von Angſt, welche ihm die Anſteckung noch ein⸗ flößte, und den guten Eingebungen ſeines Herzens ſtatt; ſagen wirs zu ſeinem Ruhm, daß dieſer Kampf nicht lange währte.
Der Chevalier ſchüttelte den Kopf und richtete ſich auf.
„Zu mir, Doctor! zu mir und an keinen an⸗ dern Ort!“ rief er mit der Energie, welche die ſchwachen Menſchen ſo gut zu entwickeln verſtehen, wenn ſie zufällig einmal entſchloſſen werden.
Der Tag begann anzubrechen, als die vom Spi⸗ tal entlehnte Sänfte, auf welche man die Kranke gelegt hatte, ſich nach der Rue des Lices in Bewe⸗ gung ſetzte.
Der Chevalier und Black folgten dem traurigen Zug, der wie gewöhnlich auf ſeinem ganzen Weg die Neugierde der Milchweiber vom Lande aufregte, die bereits nach der Stadt kamen.
Vor dem Haus des Herrn de la Graverie an⸗ gelangt, fand man die Thüre verſchloſſen; der Ei⸗


