Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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er wußte, daß Herr Robert der berühmteſte Arzt von Chartres war.

Ich bin ihr dieß wahrlich ſchuldig, ich bin es ihr wahrlich ſchuldig, wiederholte der Chevalier, indem er die Sterbende betrachtete, wobei ihm zum zweiten Mal die merkwürdige Aehnlichkeit auffiel, die das junge Mädchen mit Mathilde hatte, als die⸗ ſelbe im gleichen Alter geſtanden.

Er überließ ſie nun der Obhut Blacks und ſtieg die Leiter ſchneller hinab, als er herauf geſtiegen war, obſchon ſeine jetzige Operation weit mehr Schwierigkeiten hatte.

Der Arzt war ausgegangen; der Chevalier hin⸗ terließ ihm die Adreſſe des jungen Mädchens nebſt Einzelheiten, die ihm geſtatteten ohne weitere Er⸗ kundigung zu ihr zu gelangen.

Dann kehrte er ſelbſt in der größten Eile nach dem Faubourg zurück.

Er fand das Dachſtübchen in demſelben Zuſtand wieder, worin er es gelaſſen hatte; nur war Black, um die eiſige Kälte zu bekämpfen, worunter ſeine junge Gebieterin litt, auf das Bett geſtiegen und hatte ſich auf die Füße der Patientin gelegt.

Als Herr de la Graverie bemerkte, daß der Hund ſein Beſtes that, um Thereſe wieder zu wärmen, ſo kam er auf eine Idee: er wollte dem Hund mit aller Macht in ſeinem Unternehmen beiſtehen.

Er richtete den Ofen wieder her, ſammelte alle Kohlenſtücke, die er auf dem Boden zerſtreut fand, und verſuchte das Feuer wieder anzuzünden.

Wir müſſen geſtehen, daß der arme Chevalier