Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Herr, ſagte die Haushälterin in kläglichem Tone,ich ſchwöre Ihnen, daß ich die Thüre nicht offen gelaſſen habe; der Briefträger hat es gethan.

Ich hatte es Ihnen vorher geſagt, Marianne, antwortete der Chevalier wüthend;Sie ſind nicht mehr in meinem Dienſt, packen Sie Ihre Sachen zjammer und verlaſſen Sie augenblicklich das

aus.

Ohne die Antwort der verzweifelten Köchin ab⸗ zuwarten, ohne zu bedenken, daß er barhäuptig war und nur Pantoffeln an den Füßen hatte, machte ſich der Chevalier auf, um das Thier zu verfolgen.

III. Wohin Hlack den Chevalier führt.

Da der Chevalier die einzuſchlagende Richtung ſo ziemlich kannte, ſo brauchte er mit Aufſuchung ſeines Wegs keine Zeit zu verlieren.

Im Gegentheil machte er ſich ohne Bedenken auf den Weg und lief ſo ſchnell, daß er Black in Bälde nur hundert Schritte vor ſich erblickte; er rief ihm nach, aber Black ſchlug allerlei Seitengäß⸗ chen ein, ſo daß der Chevalier ihn erſt in der Vor⸗ ſtadt wieder zu ſehen bekam, wo, wie er wußte, die ehemalige Beſitzerin des Hundes wohnte, deren Hausnummer er aber nicht kannte.

Der Chevalier war ihm ſo nahe, daß er einen Augenblick hoffte ſich ſeiner bemächtigen zu können.

Sei es nun, daß der Hund den Blicken des Chevalier nicht gänzlich entſchwinden wollte, oder