Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Während der Chevalier ſich mit einem wilden Roſenſtock beſchäftigte, welchen er im Frühling ſelbſt oculirt hatte und deſſen Trieb ihm nicht recht ge⸗ fiel, benützte Black, der trotz der liebevollen Sorg⸗ ſamkeit, womit man ihn verpflegt, Etwas zu ver⸗ miſſen ſchien, den Umſtand, daß die Gartenthüre halb offen ſtehen geblieben war, um den Weg zu ſuchen, der ihn zu dem Gegenſtand ſeines Sehnens zurückführen konnte.

Zum Unglück für ſeine Fluchtentwürfe mußte er, ehe er auf die Straße kam, durch die Hausflur und an der Küchenthüre vorbeikommen..

Aus dieſer aber drang ein wahrhaft lieblicher Bratengeruch.

Black ging in die Küche, die auf den erſten Blick verlaſſen ſchien.

Er ſuchte die Urſache dieſes Wohlgeruchs.

Auf einmal blieb er ſtehen wie ein Hund, der auf eine Fährte gekommen iſt.

Er begann gegen einen großen Schrank zu bellen, als wollte er ihn beſchuldigen, daß er das von ihm Geſuchte verberge.

Inzwiſchen kam Marianne dazu: ſie war auf Blacks Gebell herbeigelaufen.

Schon hatte ſie ihre gewöhnliche Waffe ergrif⸗ fen, aber Herr de la Graverie, der Blacks Ver⸗ ſchwinden bemerkt hatte, kam hinter ihr her.

Die Haltung des Chevalier und ſein gebieten⸗ des Weſen machten, daß der Beſen den Händen der Köchin entſank.

Der Wachtelhund indeſſen bekümmerte ſich Nichts um Das was um ihn her vorging, ſo nahe er auch