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Er warf es weit weg und hörte mit Befriedi⸗ gung, wie es in den Fluß fiel.
Aber Louvilles frevelhafte Idee hatte ihm ſei⸗ nerſeits eine unſchuldige und ganz ſeinem Charac⸗ ter entſprechende Idee eingegeben.
Gleichwie der kleine Däumling Kieſelſteine aus⸗ geſtreut hatte, die ihn in ſein Haus zurückführen ſollten, ſo wollte er jetzt Zuckerſtücke ausſtreuen, welche Black bis zu ihm geleiten ſollten.
Es regte ſich freilich ein Gewiſſensbiß in ſeinem Herzen, im Fall ſeine Kriegsliſt gelingen ſollte.
Er mußte ſichs zum Vorwurf machen, daß er einen ihm nicht gehörigen Hund nahm und dadurch die Tugend des jungen Mädchens entwaffnete.
Aber wenn er ſich Blacks nicht augenblicklich bemächtigte, ſo war Black verloren.
Seine Abſicht war geweſen Black nicht zu neh⸗ men, ſondern ihn dem jungen Mädchen abzukaufen.
Aber warum war das junge Mädchen nicht allein vor ſeine Blicke getreten?
Er würde ſie dann gewarnt haben.
An Gratiens Arm war dieß unmöglich.
Er war alſo das Opfer der Umſtände und die Entführung Blacks wurde als durch die Nothwen⸗ digkeit geboten entſchuldbar.
Ueberdieß gedachte er, wenn er ſich Blacks be⸗ mächtigen konnte, ihn nicht zu behalten, ohne ſei⸗ ner Beſitzerin eine glänzende Entſchädigung zu geben.
Auf ſeiner Böſchung liegend, ſtellte der Cheva⸗ lier all dieſe Betrachtungen an, während er die Ver⸗ liebten auf ſich zukommen ſah.
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