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Naſe öffnete an ihrer Grundlage ihre doppelten Flügel über dieſem Schnurrbart und trennte durch ihr oberes Ende zwei dicke hervorſtehende Augen, deren Blick nicht anzeigte, daß vorwaltende Intelli⸗ genz dem Wachsthum ihres Beſitzers hätte ſchaden können.
Das Lächeln, das um die dicken Lippen des Unterlieutenants ſpielte, war nicht gerade geiſtreich; aber er ſchien ſo glücklich und ſo zufrieden mit dem Loos, das die Natur ihm zugetheilt hatte, daß man ein Barbar hätte ſein müſſen, um dieſen braven jungen Mann daran zu erinnern, daß ihm denn
doch noch Etwas in der Welt zu wünſchen übrig
bleibe.
„Ich muß geſtehen, mein lieber Freund, daß Sie noch bedeutend jung ſind,“ ſagte dieſer ſchöne Offizier zu ſeinem Cameraden.„Ei wiel ſeit einem Monat empfängt eine Griſette Sie in ihrem Zimmer; ſie iſt hübſch und Sie ſind auch gar nicht übel; ſie hat achtzehn Jahre und Sie ſind kein alter Knaſter⸗ bart; ſie gefällt Ihnen, Sie gefallen ihr und Bomben und Granaten! Ihr ſeid noch am engel⸗ reinſten Platonismus. Wiſſen Sie auch, mein lie⸗ ber Gratien, daß dieß dem ganzen Offizierscorps, vom Oberſten bis zum Obertrompeter herab, Schande macht, und daß die glorreichen Lederhoſen, die Seine Majeſtät König Ludwig Philipp uns zu Ca⸗ meraden gegeben hat, ſich die Haut darüber voll lachen werden?“
„Ei, mein lieber Louville,“ antwortete der mit
dem Vornamen Gratien Angeredete,„nicht Jeder⸗
mann beſitzt Ihre Kühnheit; ich rühme nic nicht 1


