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geſchlagen, und deſſen Arbeit er täglich mit einem Intereſſe beobachtete, worüber er ſich noch nie Rechenſchaft zu geben verſucht hatte.
Wenn zuweilen eine graziöſe Miene, eine heraus⸗ fordernde Liebkoſung des Hundes dem Chevalier ein unwillkürliches Lächeln ablockte, ſo drängte er es ſorgfältig zurück und nahm augenblicklich ſein ſtei⸗ fes Geſicht wieder an wie ein Raufer, der, durch eine Finte ſeines Gegners blosgeſtellt, ſich wieder in die Parade legt.
So langten ſie Beide vor Nr. 9 der Rue des Lices, wo der Chevalier de la Graverie ſeit einer Anzahl von Jahren wohnte.
Vor der Thüre angekommen begriff der Letztere, daß alles Uebrige nur eine Art von Prolog geweſen war und daß der wahre Kampf ſich hier entſpinnen mußte.
Aber der Hund ſeinerſeits ſchien gar Nichts be⸗ griffen zu haben, außer daß er am Ziel ſeines Spa⸗ zierganges eingetroffen ſei.
Während der Chevalier ſeinen Hauptſchlüſſel ins Schloß ſteckte, wartete der Wachtelhund, ſcheinbar wenigſtens frei von aller Unruhe, friedlich auf ſeinem Schwanz ſitzend, bis die Thüre ſich öffnen würde, wie wenn er in Folge langer Gewohnheit das Haus als ſein eigenes betrachtete; ſobald daher der Che⸗ valier die Angeln zum Drehen gebracht, ſprang ihm der Hund raſch zwiſchen die Beine und beſchnüffelte die Schwelle, aber der Hausherr riß die bereits zum dritten Theil geöffnete Thüre ſo lebhaft an ſich, daß ſie ſich vor der Naſe des Hundes wieder


