Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

7

Dieſer erſte Theil ſeines Körpers wurde von einem dicken, kurzen Hals getragen, der aus einem Torſo hervorkam, welcher ſich ganz in den Bauch geworfen hatte zum Schaden für die dünnen und kurzen Aermchen.

Dieſer Torſo endlich bewegte ſich mit Hilfe von Beinchen, die rund wie Blutwürſte und gegen das Knie zu etwas krumm waren.

Das Ganze war im Augenblick, wo wir es dem Leſer vorführen, folgender Maßen gekleidet: der Kopf mit einem ſchwarzen breitrandigen niedern Hut; der Hals mit einer feinen geſtickten Battiſt⸗ binde; der Torſo mit einer weißen Piquéweſte und einem blauen Frack mit goldenen Knöpfen; der untere Theil des Körpers endlich mit einer etwas kurzen, am Knie und Knöchel engen, Nankin⸗ hoſe, unter welcher baumwollene gefleckte Strümpfe zum Vorſchein kamen, die ſich in leichten Schuhen mit dicken Bändern verloren.

So wie er war, hatte der Chevalier de la Graverie das Pferdeputzen zum Hauptvergnügen des Spaziergangs gemacht, den er täglich mit der religiöſen Sorgſamkeit ausführte, womit methodiſche Charaktere, wenn ſie in einem gewiſſen Alter an⸗ gelangt ſind, einer ärztlichen Vorſchrift nachkommen.

Er betrachtete es als einen Nachtiſch; es ge⸗ lüſtete ihn darnach, wie es einen Gaſtronomen nach einem Zwiſchengericht gelüſtet.

Vor der hölzernen Bank angelangt, die am Rande der Böſchung ſteht, welche zu den Ställen hinabführt, blieb Herr de la Graverie ſtehen und ſah, ob das Schauſpiel bald beginnen würde; dann