Teil eines Werkes 
9.-11. Bdchn (1848)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

4

Nein, ſtammelte Agenor,doch... was wollt Ihr im Schloß des Sire von Laval?

Ich will es Euch ſagen. Senor, ich muß einen Ritter aufſuchen, der bei dem Grafen wohnt.

Muſaron ſchoß durch die Löcher ſeines Vifirs einen ſprechenden Blick auf ſeinen Herrn.

Einen Ritter... wie heißt er?

Ohl Senor, verlangt nicht eine Indiscretion im Austauſch für den Dienſt, den Ihr mir leiſtet; ich würde ſonſt lieber warten, bis ein anderer, minder neugieriger Reiſender auf dieſer Straße vorüberkäme.

Das iſt wahr, Senor, das iſt wahr, ich werde Euch nicht mehr befragen.ÄÄ.

Ich faßte eine große Hoffnung, als ich Euch mir in der Sprache meines Landes antworten hörte. Welche Hoffnung? Die des raſchen Gelingens meiner Sendung. Bei jenem Ritter? Ja, Senor.

Was kann es Euch ſchaden, wenn Ihr ihn mir nennt, da ich ſeinen N

amen erfahren werde, ſobald wir in's Schloß kommen? Dann, Senor, bin i edlen Herrn, der es nicht d mißhandelt.

Muſaron hatte eine glückliche Eingebung. Er war immer tapfer, wenn er v

ermuthete, es bedrohe ſeinen

Herrn eine Gefahr.

Entſchloſſen ſchlug er ſein Helmvifir auf und näherte ſich dem Caſtilianer.

Valg a me Dios! rief dieſer.

Guten Morgen, Gildaz, ſprach Muſaron.

Ihr ſeid der Mann, den ich ſuche! rief der Ca⸗ ſtilianer.

Und hier bin ich, erwiederte Muſaron, ſeine ſchweren Säbel aus der Scheide ziehend.

ch unter dem Dache eines ulden wird, daß man mich