Teil eines Werkes 
9.-11. Bdchn (1848)
Entstehung
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Laß Deine Armbruſt in Ruhe; ſiehe, weder der Eine noch der Andere hat nach ſeinen Waffen ge⸗ griffen.

Senor! rief der Fremde ſpaniſch.

Sprecht Ihr mit mir? fragte Agenor in derſelben Sprache. 4

Ja.

Was wollt Ihr von mir?

Bezeichnet mir gefälligſt den Weg zum Schloß Laval, antwortete der Reiter mit jener Höflichkeit, welche den Mann von Stand überall und den Caſtilianer ins⸗ beſondere auszeichnet.

Ich will das thun, Senor, ſagte Agenor,und ich kann Euch als Führer dienen; doch ich mache Euch darauf aufmerkſam, daß der Herr des Ortes, der dieſen Morgen einen Ausflug in die Nachbarſchaft gemacht hat, abweſend iſt.

Es iſt Niemand im Schloß? rief der Fremde mit ſichtbarem Aerger.Wie? abermals ſuchen! mur⸗ melte er.

Ich habe nicht geſagt, es ſei Niemand dort, Senor.

Vielleicht mißtraut Ihr, ſprach der Fremde, ſein Helmpiſtr aufſchlagend, denn dieſes Viſir war wie das von Mauleon niedergelaſſen, eine kluge Gewohnheit, welche alle Reiſende befolgten, die in jenen Zeiten des Mißtrauens und der Räuberei ſtets den Angriff und den Verrath fürchteten.

Doch kaum hatte der Caſtilianer ſein Geſicht ent⸗ bloͤßt ſehen laſſen, als Muſaron ausrief.

Ohl Jeſus!

Was gibt es? frage Agenor erſtaunt.

Der Fremde ſchaute auch verwundert über dieſen Ausruf. 3 Gildaz! flüſterte Muſaron ſeinem Herrn in's