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Zweifel Jeder Caverley die Sorge für das allgemeine Intereſſe, denn Caverley antwortete:
„Wir werden billig ſein, Meſſire Connetable, ſo wahr ich Kapitän bin!“
Bei dieſem Verſprechen und dieſer Betheurung fühlte Duguesclin, wie ein Schauer ſeinen ganzen Leib durchlief.
„Ich warte,“ ſagte er,„ſprecht.“
„Nun wohl, Seine Hoheit Karl V. bezahle uns nur einen Goldthaler für den Mann, bis wir in Feindesland ſind. Das iſt gewiß nicht viel; doch wir ziehen in Betracht, daß wir die Ehre haben, ſeine Verbündeten zu ſein, und ſind beſcheiden aus Rück⸗ ſicht für dieſen würdigen Fürſten. Wir haben ſo etwa fünfzigtauſend Soldaten.“
„Ungefähr,“ ſagte Dugneselin.
„Einen mehr, einen weniger.“
„Einen weniger, glaube ich.“
„Gleichviel,“ erwiederte Caverley,„wir machen uns anheiſchig mit dem, was wir haben, zu thun, was Andere mit fünfzigtauſend thun würden. Es iſt alſo gerade, als ob wir ſie hätten.“
„Das macht alſo fünfzigtauſend Goldthaler,“ ſagte Bertrand.
„Ja, für die Soldaten,“ verſetzte Caverley.
„Nun?“ fragte Dugueselin.
„Es bleiben die Officiere.“
„Das iſt richtig,“ ſprach der Connetable,„ich ver⸗ ga d Officiere. Wie viel werdet Ihr den Officieren geben?“—
„Ich denke,“ erwiederte der Grüne Ritter, der ohſie Zweifel befürchtete, Caverley könnte eine Schätzung unter dem Werthe machen,„ich denke, daß dieſe bra⸗ ven Leute, welche der Mehrzahl nach geübte und kluge Männer ſind, wohl fünf Goldthaler dem Kopfe nach werth ſein mögen; bedenkt, daß beinahe alle Knappen, Knechte und Waffenſchmiede, nebſt drei Pferden haben.“


