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dann aus dem Gebüſch zum Pavillon von Aiſſa ge⸗ ſchlichen; dieſer war ſicherlich ein Liebhaber.
Mothril folgte wieder der Spur aufwärts und be⸗ fand ſich am Fuße der Mauer, welche das Haus von Ernauton von Sainte⸗Colombe von dem an den Prin⸗ zen von Wales verkauften Pavillon trennte. Hier wurde Alles klar und offenkundig, als ob er in einem Buche leſen würde.
Das Untertheil der Leiter hatte zwei Löcher ausge⸗ höhlt und das Obertheil hatte die Mauerkappe beſchädigt. „Alles kommt von daher,“ ſagte der Maure.
Dann erhob er ſich ſelbſt über die Mauerkappe und tauchte ſeinen gierigen Blick in den Garten von Ernauton, doch es war frühzeitig, und Agenor und Muſaron ſchliefen, wie geſagt, lange. Mothril ſah alſo nichts; er bemerkte nur jenſeits der Mauer eine andere Spur von Tritten, welche nach dem Hauſe zuging.
„Ich werde wachen,“ ſagte er.
„Den ganzen Tag erkundigte ſich Mothril in der Nachbarſchaft, doch die Diener von Ernauton waren verſchwiegen; überdies kannten ſie Enrique von Trans⸗ tamare nicht und ſahen Agenor zum erſten Mal. Sie waren ſo wortkarg und unterrichteten den Spion des Mauren und Mothril ſelbſt ſo wenig, indem ſie ſagten: „Unſer Gaſt iſt der Taufpathe von Herrn Ernauton von Carmainges,“ daß Mothril ſich nur auf ſich ſelbſt zu verlaſſen beſchloß.
Es kam die Nacht.
Don Pedro wurde mit ſeinem getreuen Botſchafter im Palaſte des Prinzen von Wales erwartet. Zu der für den Beſuch verabredeten Stunde fand ſich Mothril
bereit und trat, den Prinzen begleitend, in den Rath
wie ein Mann ein, den die Sorgen für das eigene Haus nicht von ſeinen Pflichten abzubringen vermögen.
Mauleon, der den Ausgang des Mauren belauert hatte, nahm, ſobald er Aiſſa allein wußte, ſein Schwert, befahl ſeinem Knappen, die Pferde geſattelt im Hof von


