tete, hat ſich auf den Fußſpitzen erhoben; ohne Zweifel verſuchte er es, den Balcon zu erreichen; er wollte zu Aiſſa, das unterliegt keinem Zweifel. War nun Aiſſa mit ihm einverſtanden? Das werden wir zu erfahren bemüht ſein.“
Und über den Eindruck gebückt, unterſuchte der Maure dieſen mit ernſter Unruhe.
Nach einem Augenblick fuhr er fort:
„Dieſer Tritt iſt der eines Mannes mit einer Fuß⸗ bekleidung, wie ſie die fränkiſchen Ritter haben. Hier iſt die vom Sporn gezogene Furche; wir wollen ſehen, woher ſie kommt.“
Mothril nahm die Spur wieder auf, die ihn zu der Geißblattlaube führte, wo ſeine Nachforſchungen abermals begannen.
„Es hat ſich noch ein Anderer hier aufgehalten,“ murmelte er;„ich ſage ein Anderer, denn der Tritt iſt nicht derſelbe. Dieſer war ohne Zweifel unſeretwe⸗ gen gekommen, während der Andere Aiſſa zu Liebe kam. An dieſem gingen wir ſo nahe vorüber, daß wir ihn faſt ſtreiften, und er mußte uns höͤren. Was ſprachen wir, als wir hier vorbeikamen?“
Mothril ſuchte ſich zu erinnern, welche Worte an dieſer Stelle aus ſeinem Munde und aus dem ſeiner zwei Gefährten gekommen waren. Doch es war nicht die Politik, was Mothril am meiſten beſchäftigte, und er kehrte bald zu der Unterſuchung der Tritte zurück.
Da entdeckte er den Zug der Eindrücke, welche bis zur Mauer hinaufgingen. Drei Männer waren herab⸗ geſtiegen; der Eine war bis zu dem Feigenbaum gegan⸗ gen, in welchem er ſich verborgen hatte, denn die un⸗ teren Zweige des Baumes waren abgebrochen. Dieſer mußte eine einfache Schildwache ſein.
Der Andere war bis zu der Geißblattlaube gekom⸗ men, und dies war ohne Zweifel ein Spion.
Der Dritte war bis zu dem Gebüſch gegangen, hatte hier einen Augenblick Halt gemacht, und ſich ſo⸗


