Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1848)
Entstehung
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hängen und verlor das benachbarte Haus nicht aus dem Blick.

Doch Agenor war, wie geſagt, ſpät aufgeſtanden, und da Muſaron, der noch mehr in die Nacht hinein gewacht, ſeinen Herrn nachgeahmt, ſo hatte weder der Eine, noch der Andere in dem Garten, der einen Theil der Wohnung von Don Pedro bildete, einen Mann bemerkt, welcher ſchon vor Tagesanbruch, auf den Boden gebückt, mit ſichtbarer Aengſtlichkeit die der friſchen Erde des Gartens eingedrückten Spuren von Tritten und die zerknitterten und zerbrochenen Zweige an den Gebüſchen in der Umgegend des Gemaches von Aiſſa unterſuchte.

Dieſer in einen weiten Mantel gehüllte Mann war der Maure Mothril, welcher mit der ſeiner Race eigen⸗ thümlichen Scharfſinnigkeit die verſchiedenen Eindrücke verglich, deutete, verfolgte, wie ein Leithund eine Spur verfolgt, von der ihn nichts abbringt, nicht einmal die augenblicklichen Unterbrechungen.

Ja, ſagte der Maure, das Auge glühend und die Naſe weit aufgeſperrt,ja, das ſind wohl meine Tritte in dieſer Allee; ich erkenne ſie an der Form mei⸗ ner Pantoffeln. Dies ſind die tiefer eingedrückten des Prinzen von Wales; er hatte eiſerne Stiefel, und ſeine Rüſtung machte ihn noch ſchwerer. Dieſe hier find die des Königs Don Pedro; man gewahrt ſie kaum, denn er hat einen Gang ſo leicht wie der der Gazelle. Im⸗ mer folgen ſich unſere drei Eindrücke, doch dieſe... dieſe kenne ich nicht.

Mothril ging von der Geißblattlaube zu dem Ge⸗ wüſche wo ſich Mauleon lange verborgen gehalten hatte.

Hier, murmelte er,hier ſind tiefe, ungedul⸗ dige, abwechſelnde Spuren. Woher kamen ſie? wohin gingen ſie? Nach dem Haus... Ja, ich ſehe ſie hier, und ſie erreichen den Fuß der Mauer. Dort ſind ſie noch tiefer eingegraben. Derjenige, welcher hier war⸗