Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1848)
Entstehung
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und die Ihr mir verſprecht, würde ich nicht hiezu ein⸗ willigen.. Uebertreiben wir nicht, Agenor, wenn wir dieſen Abend aufbrechen, bedroht uns keine Gefahr. Steige alſo den blühenden Abhang hinab. Gehe, Perajo wird mich begleiten, und Du weißt, das iſt ein gutes Schwert; komm raſch zurück. lber, Hoheit... d dann höre: wenn Du die Maurin liebſt, wie

Ci! gnädigſter Herr, ich wage es nicht, Euch zu ſagen, wie ſehr ich ſie liebe, denn kaum habe ich ſie geſehen, kaum habe ich zwei Worte mit ihr ausge⸗ tauſcht.

Zwei Worte ſind genug, wenn man ſie in unſerer ſchönen caſtilianiſchen Sprache gut zu wählen weiß. Ich wollte Dir alſo ſagen, wenn Du dieſe Maurin liebeſt, werde dies ein doppelter Triumph für Dich ſein, da Du zugleich Mothril die Tochter und der Hölle eine Seele entführeſt.

Dieſe Worte waren die eines Köͤnigs und eines Freundes. Agenor begriff, daß Enrique von Transta⸗ mare ſchon dieſe doppelte Rolle ſpielte, und um in der ſeinigen pünktlich zu ſein, kniete er vor dem Prinzen nieder, für den alle dieſe Intereſſen ſo verächtlich, ſo geringfügig waren, daß ſich ſein Geiſt ſchon davon ent⸗ fernt hatte und jenſeits der Pyrenäen in den Wolken ſchwebte, welche den Gipfel der Sierra Aracena be⸗ kränzen.

Es wurde nun verabredet, daß der Prinz ein paar Stunden ausruhen und dann nach der Grenze auf⸗ brechen ſollte. Mauleon aber, der von nun an frei war und ſeine goldene Kette für den Augenblick gebrochen⸗ fühlte, lebte nicht mehr auf der Erde, er ſchwamm im Himmel.

Der Schlaf der Verliebten iſt wenig tief, doch lang; denn er iſt voll von Traͤumen, die ſie mit ein⸗