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zwei Andern an meinem Leben vergreifen. Denjenigen,
welcher ſich an meiner Ehre vergreifen wollte, habe ich getödtet: es bleiben Enrique und Tello; Tello befindet ſich in Aragonien, um ein Heer gegen mich auf die Beine zu bringen; Enrique iſt in Frankreich bei König Karl und ſchmeichelt ihm mit der Hoffnung, mein König⸗ reich zu erobern, ſo daß Frankreich, durch Eure Siege erſchöpft, gern in Caſtilien neue Kräfte ſammeln moͤchte, um Euch zu bekämpfen. Ich dachte alſo, es läge in Eurer Politik, gnädigſter Herr, das gute Recht eines legitimen Monarchen zu unterſtützen, indem Ihr bei ihm mit den Mitteln, die er Euch an Menſchen und und Geld bietet, den Krieg fortſetzen würdet, den dieſer heuchleriſche Waffenſtillſtandsbruch gegen Frankreich zu führen Euch geſtattet. Ich erwarte die Antwort Eurer Häheit, um zu wiſſen, ob ich an meiner Sache verzweifeln 0 l.“¹
1„Nein, Ihr dürſt nicht verzweifeln, Hoheit, denn Eure Sache iſt, wie Ihr ſagt, eine legitime. Aber beinahe Vicekönig der Guienne, wollte ich nicht allein
das Gewicht meines Bicekönigthums tragen. Ich ver⸗
langte von meinem Vater einen Rath, beſtehend aus weiſen Männern. Dieſer Rath iſt mir bewilligt worden. Dieſen Rath muß ich befragen, doch ſeid verſichert, daß wenn die Anſicht der Mehrzahl auch die meinige iſt und meiner Neigung, Euch zu Gefallen, beitritt, nie ein getreuerer und, ich wage es wohl zu behaupten, that⸗ kräftigerer Verbündeter unter Euren Fahnen gefochten haben wird. Kommt Ihr morgen in den Palaſt, ſo erhaltet Ihr eine genauere und umſtändlichere Antwort. Bis dahin zeigt Euch nicht. Das Gelingen hängt be⸗ ſonders von der Geheimhaltung ab.“
„Oh! ſeid unbeſorgt, Niemand kennt uns hier.“
„Und dieſes Haus iſt ſicher,“ ſagte der Prinz, „und ſogar ſicher genug,“ fügte er lachend bei,„um
dem edlen Herrn Mothril ſeine Furcht in Beziehung
auf ſeine Tochter zu benehmen.“ 4
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