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gänger hatten ſich nach der Gegend gewendet, wo ſich
Enrique verborgen hielt. Der Prinz erkannte zuerſt
Moihri.
„Gnädigſter Herr,“ ſagte er in dem Augenblick, wo ſeine Stimme hörbar wurde,„Cure Hoheit hat Unrecht, unabläſſig, auf Aiſſa zurückzukommen. Der
edle Sohn des Königs von England, der glorreiche
Prinz von Wales iſt nicht in dieſes Haus eingetreten, um ein armes afrikaniſches Mädchen zu ſehen, ſondern
um mit uns über das Schickſal eines großen König⸗
reichs zu entſcheiden.“
Enrique, der den Oberleib vorgebeugt hatte, um beſſer zu hoͤren, zog ſich raſch zurück. 1
„Der Prinz von Wales!“ murmelte er mit einem unſäglichen Erſtaunen, während er neugierig die in Europa ſeit den blutigen Schlachten von Crécy und Poitiers ſo bekannte ſchwarze Rüſtung betrachtete.
„Morgen,“ ſprach der Prinz,„werde ich Euch bei mir empfangen, und es wird dann, ehe wir uns trennen, Alles hoffentlich geordnet ſein, und die ganze Angelegen⸗ heit läßt ſich öffentlich machen. Heute mußte ich mich in die Wünſche meines königlichen Gaſtes fügen, ich durfte die Neugierde der Höflinge nicht erregen; ich mußte auch, ehe ich einen Entſchluß faſſen konnte, ge⸗ nau die Abſichten Seiner Hoheit des Königs Don Pedro von Caſtilien wiſſen.“
Bei dieſen Worten verbeugte ſich der ſchwarze Prinz höflich gegen den Cavalier im Purpurmantel.
Der Schweiß ſtieg Don Enrique auf die Stirne; doch dies war noch ganz anders, als eine ihm wohl⸗ bekannte Stimme die Worte ſprach:
„Ich bin nicht der König von Caſtilien, hoher Herr, ſondern ein Flehender, der genöthigt iſt, fern von ſeinem Reiche Hülfe zu ſuchen, denn meine grauſamſten Feinde ſind in meiner Familie: von drei Brüdern, die ich hatte, wollte ſich der Eine an meiner Chre, die Der Baſtard von Mauleon. I. 17


