ſich von ihm zu entfernen;
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Der Maure ſtammelte ein paar Worte, welche Enrique nicht verſtand, denn ſchon fingen die Spaziergänger an⸗ überdies durchwühlte ihn ein einziger, glühender, toller, beinahe unüberwindlicher Ge⸗ danke, ſeitdem er dieſe verfluchte Stimme gehort hatte; hier⸗ zwei Schritte von ihm, war ſein Todfeind, das Geſpenſt, das ſich zwiſchen ihm und dem Ziele erhob, das er erreichen wollte; hier, im Bereiche ſeines Schwertes, war der Mann, der nach ſeinem Blute dürſtete, und nach deſſen Blut er dürſtete; ein einziger Stoß von einer Hand geführt, die der Haß leitete, endigte den Krieg, ſchnitt
jeden Zweifel ab. Dieſer Gedanke machte das Herz des
Prinzen ſpringen und zog ſeinen Arm gegen ſeinen Feind hin..
Doch Enrique gehörte nicht zu den Menſchen, die einem erſten Gefühle nachgeben, und wurde dieſes Ge⸗ fühl auch von einem tödtlichen Haſſe eingeflößt.„Nein, nein,“ ſagte er,„ich würde ihn tödten, aber nichts ſonſt, Und es iſt nicht genug für mich, daß ich ihn tödte, ich muß ihm auf dem Thron folgen. Ich würde ihn tödten, doch der Prinz von Wales würde ſeinen ermor⸗ deten Gaſt rächen, er würde mich ſchmachvoll ſterben laſſen, oder in einem ewigen Kerker einſchließen.... Ja,“ fuhr Enrique fort, als er einen Augenblick ge⸗ ſchwiegen hatte,„doch ich könnte mich auch fluͤchten, und Tello, der dort iſt,“ fügte er bei, ſich ſelbſt dar⸗ über zulächelnd, daß er einen ſeiner Brüder hatte ver⸗ geſſen können, obgleich dieſer Bruder ſein Verbündeter war,„Tello, den ich auf dem Throne finden würde... Das wäre nur, um wieder anzufangen.“
Dieſe Betrachtung hielt den Arm von Enrique zu⸗ rück; ſein halb gezogenes Schwert ſiel wieder in die Scheide.
Die Geiſter der Finſterniß mußten wohl lachen über ihren Bruder, den Chrgeiz, der diesmal die Hand des Ehrgeizigen von ſeinem Dolche entfernte.
In dieſem Augenblick befanden ſich die drei Spa⸗


