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„Weißt Du, wohin ich will?“
„Ich vermuthe es.“
„Weißt Du, wer in dieſem Garten iſt?“
„Die Maurin.“
„Aiſſa ſelbſt, Du haſt es geſagt. Du denkſt noch, mich zurückzuhalten?“
„Je nachdem Ihr vernünftig oder wahnſinnig ſein werdet.“
„Was willſt Du damit ſagen 2“
„Daß die Maurin nicht allein ſei.“
„Allerdings nicht, ſie iſt bei ihrem Vater, der ſie nie verläßt.“
„Und ihr Vater wird wiederum beſtändig von
einem Dutzend Mauren bewacht.“
„Nun 24
„Nunl ſie ſtreifen unter dem Schatten dieſer Bäume umher. Ihr werdet Euch an Einem derſelben ſtoßen, Ihr werdet ihn tödten. Ein Anderer wird auf das Geſchrei von dieſem herbeieilen, und Ihr werdet ihn auch tödten. Doch ein Dritter, ein Vierter, ein Fünfter werden kommen, es wird ein Streit, ein Kampf entſtehen, die Schwerter werden klirren, man wird Euch erkennen, gefangen nehmen, tödten vielleicht.“
„Es ſei, doch ich werde ſie ſehen.“
„Pfui doch! eine Maurin!“
„Ich will ſie wiederſehen.“
„Ich hindere Euch nicht, ſie wiederzuſehen, doch
ſeht ſie, ohne Gefahr zu laufen.“
„Haſt Du ein Mittel?“
3„Ich habe keines; doch der Prinz wird Euch eines geben.“
„Wie, der Prinz?
„Allerdings. Glaubt Ihr, er ſei bei der Gegen⸗ wart von Mothril in Bordeaux minder intereſſirt, als Ihr, und er⸗ habe nicht, wenn er erfährt, daß dieſer hier iſt, ein ebenſo großes Verlangen als Ihr, zu er⸗


