Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Geburt an kannte, erwies den zwei Reiſenden die Ehre des Hauſes. Dieſes Haus hatte ſich übrigens ſeit den vier Jahren, daß Mauleon nicht mehr nach Bordeaux gekommen, gewaltig verändert. Seine ungeheuren Gär⸗ ten, welche einen für die Strahlen der Sonne und die Blicke der Menſchen unzugänglichen Aufenthaltsort bo⸗ ten, waren nun durch eine große Mauer von dem Haupt⸗ gebäude getrennt und ſchienen eine beſondere Wohn⸗ ſtätte zu bilden.

Agenor fragte den alten Diener hierüber und er⸗ fuhr, daß dieſe Gärten, in denen er im Schatten von Sycomoren und Platanen ſeine ſorgloſe Jugend zuge⸗ bracht hatte, von ſeinem Vormund an den Prinzen von Wales verkauft worden waren, welcher hier ein pracht⸗ volles Haus hatte erbauen laſſen, in das er alle Gäſte einquartierte, die er ſichtbar in ſeinem Palaſt nicht em⸗ pfangen wollte oder konnte. Es kamen aber Höflinge von allen Ländern und Boten von allen Königen an den Sohn von Eduard III.; denn da er keine Nieder⸗ lage erlitten hatte, ſo ſtand er bei aller Welt im Ruſe eines Siegers.

Enrique bedeutete Agenor durch ein Zeichen, er möge ſich dieſe Erklärung mit allen ihren Einzelnheiten wiederholen laſſen, denn er war, wie man ſich erinnert, nach Bordeaur gekommen in der Abſicht, den ſchwarzen Prinzen zu ſehen, und in der Hoffnung, ſich ihn zum Freunde zu machen; da es jedoch ſchon ſpät, da man eine ſtarke Tagereiſe gehabt hatte, und die Reiſenden müde waren, ſo ertheilte der Prinz ſeinen Dienern Be⸗ fehl, ſein Zimmer bereit zu halten, in das er ſich auch ſogleich nach dem Abendbrod begab. Agenor ahmte ihn nach und begab ſich in das ſeinige, das im erſten Stocke des Haufes lag und auf die herrlichen Gärten ging, in denen er zu ſeinem Ergötzen wie Blumen der Vergan⸗ genheit die ſchönen Erinnerungen aus ſeiner Jugend⸗ zeit pflücken wollte.

Statt ſich niederzulegen, wie es der Prinz that,