Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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ſo zogen die zwei Ritter ohne Schwierigkeit in die Stadt ein; allerdings war es am Abend eines Feſttags und man gab wegen des Tumultes nicht auf ſie Ob⸗ acht. Agenor hatte Anfangs dem Prinzen Enrique von Transtamare vorgeſchlagen, mit ihm bei ſeinem Vor⸗ mund Meſſire Ernauton von Sainte⸗Colombe zu woh⸗ nen, welcher ein Haus in der Stadt hatte; doch die Furcht, ſein Gefährte könnte das Geheimniß nicht ge⸗ nug bewahren, ließ ihn zuerſt dieſes Anerbieten aus⸗ ſchlagen; es wurde ſogar verabredet, daß zu größerer Sicherheit Mauleon, ohne ſeinen Vormund zu ſehen, durch Bordeaux reiten ſollte, was Mauleon verſprach, ſo ſchwer es ihn auch ankam, ſo nahe, ohne ihn zu grüßen, an dem würdigen Beſchützer vorüberzuziehen, der ihm als Vater gedient hatte; nachdem man aber die Stadt in allen Richtungen durchritten, nachdem man an die Thüren aller Wirthshäuſer geklopft und, in Be⸗ tracht des großen Zuſtromes von Menſchen, die Unmög⸗ lichkeit, in irgend einem Gaſthaus ein Unterkommen zu finden, erkannt hatte, ſah ſich der Prinz genöthigt, auf das Anerbieten, das ihm Agenor gemacht, zurückzukom⸗ men; man wandte ſich alſo nach der Wohnung von Meſſire Ernauton, welche in einer der Vorſtädte von Bordeaux lag, nachdem die zwei Reiſenden feierlich da⸗ hin übereingekommen waren, daß der Name des Prin⸗

zen nicht genannt werden, und daß er nur für einen

einfachen Ritter, Freund und Waffenbruder von Agenor gelten ſollte.

Der Zufall bediente indeſſen vortrefflich die Rei⸗ ſenden. Meſſtre Ernauton von Sainte⸗Colombe befand ſich im Augenblick in der Heimath von Mauleon, wo er ein Schloß und einige Güter hatte. Zwei oder drei Diener waren in Bordeaur zurückgeblieben und empfin⸗ gen den jungen Mann, als ob er nicht der Mündel, ſondern der Sohn des alten Ritters geweſen wäre. Ein vertrauter Diener, welcher Agenor von ſeiner

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