Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Karl V. vorzuſtellen, während ſte der Fürſt mit Ehren und reichen Geſchenken überhäufte und ſich heiter für ſeinen Dienſt tödten zu laſſen geneigt machte, ſchlugen Enrique und Agenor, dem ſein treuer Muſaron folgte, wieder den Weg nach Spanien ein, wobei ſie die Straße vermieden, der ſie bei ihrer Reiſe nach Frankreich ge⸗ folgt waren, aus Furcht, von denjenigen erkannt zu werden, welche ihnen eine Unannehmlichkeit hätten be⸗ reiten können, obgleich ſie mit guten Geleitsbriefen, ausgeſtellt vom Kapitän Hugo von Caverley und von Meſſire Bertrand Duguesclin, verſehen waren.

Sie hielten ſich rechts, was übrigens für ſie der kürzeſte Weg war, um das Bearn zu erreichen und ſo⸗ dann Aragonien zu durchziehen. Sie reiſten alſo längs der Auvergne, folgten dem Ufer der Vezore und ſetzten in Caſtillon über die Dordogne.

Beinahe ſicher, unter der Tracht und unter dem Namen eines niedrigen Ritters nicht erkannt zu wer⸗ den, wollte ſich Enrique durch ſich ſelbſt der Geſinnung der Engländer in Beziehung auf ſeine Perſon verſichern und es verſuchen, ob es nicht möglich wäre, den Prin⸗ zen von Wales auf ſeine Seite zu bringen, ein Reſul⸗ tat, das ihm nicht unmöglich vorkam, nach dem Eifer, mit dem die Kapitäne Meſſtre Bertrand Dugueselin gefolgt waren, aus welchem Eifer hervorging, daß der ſchwarze Prinz noch keinen Entſchluß gefaßt hatte. Den Sohn von Eduard III. zur Unterſtützung haben, ihn, der als Kind ſeine Sporen bei Crécy gewonnen, der als Jüngling den König Johann bei Poitiers geſchlagen hatte, hieß nicht nur die moraliſche Stärke ſeiner Sache verdoppeln, ſondern auch fünf bis ſechs tauſend Lanzen mehr nach Caſtilien werfen, denn dies waren die Streit⸗ kräfte, über welche der Prinz von Wales, ohne ſeine Garniſon in Guienne zu ſchwächen, verfügen konnte.

Dieſer Prinz hielt ſein Lager, oder vielmehr ſeinen Hof in Bordeaux. Da man nun, wenn nicht Frieden, doch wenigſteus Waffenſtillſtand mit Frankreich hatte,