Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Euer Rath iſt äußerſt klug; geht alſo und nehmt Euch in Acht, daß man Euch nicht fängt, und der Krieg wird ſogleich beendigt ſein; denn wenn ich mich nicht täuſche, ſchlagen wir uns, um einen König abzu⸗ ſetzen und einen neuen zu machen, und nicht aus einem andern Grunde. 1

Ah! Meſſire, erwiederte Enrique ärgerlich über die Scharfſichtigkeit desjenigen, welchen er für einen bloßen Raufdegen ohne alle Feinheit hielt,werdet Ihr, iſt Don Pedro einmal entthront, nicht glücklich ſein, wenn Ihr ihn durch einen treuen Freund Frankreichs erſetzen könnt?

Mein Prinz, erwiederte Dugueselin,glaubt mir, der König Don Pedro wäre ein treuer Freund Frankreichs, wenn Frankreich nur ein wenig Freund von Don Pedro ſein wollte. Doch darüber entſteht kein Streit, und die Frage iſt zu Euren Gunſten gelöſt. Dieſer ungläubige Mörder, dieſer chriſtliche König, der der Chriſtenheit Schande macht, muß beſtraft werden, und Ihr ſeid ſo viel werth, als jeder Andere, um die Rolle der Gerechtigkeit Gottes zu ſpielen. Hiernach, hoher Herr, und da Alles zwiſchen uns verabredet und beſchloſſen iſt, brecht raſch auf, denn es drängt mich, mit den Compagnien in Spanien zu ſein, ehe der Kö⸗ nig Don Pedro Zeit gehabt hat, ſeine Börſe zu öffnen und uns, wie Ihr ſo eben ſagtet, einen Streich nach ſeiner Art zu ſpielen.

Enrique antwortete nicht, er fühlte ſich gedemü⸗ thigt im Grunde ſeines Herzens durch dieſe Protection, der er ſich von Seiten eines einfachen Edelmanns un⸗ terziehen mußte, wenn er nicht in ſeinem königlichen Unternehmen ſcheitern wollte. Doch die Krone, die er in ſeinen Träumen der Zukunft und des Ehrgeizes glän⸗ zen ſah, tröſtete ihn für dieſe vorübergehende Demü⸗ thigung.

Während Bertrand die vornehmſten Häupter der Compagnien nach Paris führte, um ſie dem König