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Der geiſtliche Herr, der das Vocabularium der
Zeichen, wenn ſich dies auf die Küche bezog, ſehr gut
zu verſtehen ſchien, erbleichte wirklich.
„Oh!“ ſagte er,„was iſt denn das?“
„Meine Herren,“ ſprach der Wirth,„Mariton täuſcht ſich.“
„Und worin täuſcht er ſich?“
„Darin, daß er mir ſo eben meldet, es ſei nichts vorhanden, um Euch Abendbrod zu geben, inſofern der Ritter, der vor Euch angekommen, den Reſt der Mundvorräthe für ſich in Beſchlag genommen habe.“
„Ahl Meiſter Barnabé,“ ſprach Meſſire Eſpaing von Phon⸗ die Stirne faltend,„ſcherzen wir nicht, wenn's
eliebt.“
„Ach! Meſſire,“ erwiederte der Wirth,„ich bitte Euch, zu glauben, daß ich nicht im Geringſten ſcherze, und daß ich ſogar im höchſten Maße über dieſen Vorfall betrübt bin.“.
„Ich will zugeben, was Ihr uns in Betreff der Zimmer und Ställe geſagt habt,“ entgegnete der Ritter, „doch beim Abendbrod iſt es etwas Anderes, und ich erkläre Euch, daß ich mich nicht für geſchlagen halte. Hier iſt eine ganze Reihe von Caſſerolen.“
„Meſſire, ſie iſt für den Caſtellan von Marcheras beſtimmt, der mit der Caſtellanin hier iſt.“
„Und dieſe Poularde, die ſich am Spieße dreht?“
„Sie iſt von einem dicken Canonicus beſtellt, der zu ſeinem Capitel zurückkehrt und nur einmal in der Woche Fleiſch ißt.“
„Und dieſer Roſt, der ganz mit Rippchen beladen iſt, welche ſo gut riechen?“
„Das iſt nebſt dem Faſan, den ich rupfe, das Abendbrod des Ritters, der einen Augenblick vor Euch ankam.“
„Oh!“ rief Meſſire Eſpaing,„er hat alſo Alles genommen, dieſer Teufel von einem Ritter? Meiſter Barnabe macht uns das Vergnügen und ſagt ihm, ein


