Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Gut alſo, was dieſe herrlichen Ställe betrifft, doch morgen früh um ſechs Uhr müſſen ſie geſattelt und⸗ gezäumt vor Eurer Thüre ſein, denn Meſſire Jehan und ich begeben uns nach der Stadt Pau, wo wir von Monſeigneur Gaſton Phöbus erwartet werden.

Seid unbeſorgt und zählt auf mein Wort, er⸗ wiederte Meiſter Barnabé.

In dieſem Augenblick kam das Stubenmädchen eben⸗ falls und ſprach leiſe mit dem Wirth, deſſen Geſicht plötzlich einen Ausdruck des Verdruſſes annahm.

Nun! was gibt es noch? fragte Meſſire Eſpaing.

Das iſt nicht möglich, entgegnete der Wirth.

Und er reichte dem Stubenmädchen abermals das Ohr, um ſich wiederholen zu laſſen.

Was ſagt ſie? fragte der Ritter.

Sie ſagt etwas Unglaubliches.

So laßt hören.

Es gebe keine Zimmer mehr.

Gut, gut, ſprach Meſſire Jehan,ſo ſind wir

verurtheilt, bei unſern Pferden zu ſchlafen.

Oh! meine Herren, rief Barnabé,ich bitte tauſendmal um Entſchuldigung! doch der Ritter, der

ein wenig vor Euch angekommen iſt, hat für ſich und

ſeinen Schildknappen die zwei einzigen Zimmer genom⸗ men, welche noch übrig waren.

Bah! ſprach Meſſire Jehan, der an ſolche widrige Zufälle gewohnt zu ſein ſchien,eine ſchlechte Nacht iſt bald hingebracht, und wenn wir nur ein gutes Abend⸗ brod haben.

Ah! ſagte der Wirth,hier kommt gerade der

Koch, den ich habe rufen laſſen.

Der Koch zog den Wirth bei Seite und fing mit

ihm ein Geſpräch mit leiſer Stimme an.

Oh! rief der Wirth, der zu erbleichen ſuchte,

unmöglich!

Der Koch machte mit dem Kopf und mit ſeinen beiden

Händen eine Geberde, welche ſagen wollte:Es iſt ſo⸗ 8 3 3 .