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Schritt zu verdoppeln, und die Neugierigen kamen vor
die Thore von Tarbes, ohne ihn eingeholt zu haben. Sobald ſie hier waren, ſchien etwas Anderes den
Geiſtlichen zu beunruhigen.
„Meſſire,“ ſagte er zu dem Ritter,„Ihr wißt, daß das erſte Bedürfniß auf der Reiſe ein gutes Lager und ein gutes Abendbrod iſt. Wo werden wir, wenn es Euch beliebt, in der Stadt Tarbes wohnen, wo ich Niemand kenne, und wohin ich, von Monſeigneur Gaſton Phöbus berufen, zum erſten Mal komme?“
„Seid unbeſorgt, Meſſire,“ erwiederte der Ritter lächelnd;„wenn es Euch gefällt, wohnen wir im Stern: das iſt das erſte Gaſthaus der Stadt, abgeſehen davon, daß der Wirth zu meinen Freunden gehört.“
„Gut,“ ſprach der Chronikſchreiber,„ich habe immer bemerkt, daß man auf der Reiſe zweierlei Leute zu Freunden haben muß, die Plünderer in der Stadt und die Plünderer im Walde, nämlich die Wirthe und die Räuber. Gehen wir alſo zu Eurem Freunde, dem Gaſtwirth zum Stern, und Ihr werdet mich ihm für die Zeit meiner Rückkehr empfehlen.“
Beide ritten nach dem bezeichneten Gaſthof, der auf dem Aerktplatze der Stadt lag und, wie es Meſſtre
Eſpaing von Lyon geſagt hatte, einen großen Ruf auf zehn Meilen in der Runde genoß.
Der Wirth ſtand auf ſeiner Thürſchwelle, wo er, mit Hintanſetzung ſeiner ariſtokratiſchen Gewohnheiten, ſelbſt einen herrlichen Faſan rupfte, dem er mit der gaſtronomiſchem Gewiſſenhaftigkeit, welche nur die Gour⸗ mands zu würdigen wiſſen, die nicht allein durch den Geſchmack und den Geruch, ſondern auch durch das Ge⸗ ſicht genießen wollen, die Federn am Kopf und am Schwanz ließ; doch ehe er ſich ganz und gar in dieſes wichtige Geſchäft vertieft hatte, erblickte er Meſſire Eſpaing von
Lyon, ſobald er auf dem Platze erſchien, ſteckte ſeinen Faſan unter ſeinen linken Arm, während er mit der Der Baſtard von Maulegn. 1.. 2
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