Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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12 Geſicht des Gegners. An dieſen beinahe übermenſch⸗ lichen Anſtrengungen erkannte man die Convulſionen des Todeskampfes. Doch der junge Mann ließ ihn nicht im Geringſten los; er ſchien an alle ſeine Bewegungen gebunden. Wie es die Schlange mit dem Leibe des Opfers thut, das ſie erſtickt, hob er ſich auf, ſank er nieder, ſtemmte er ſich an, wie er und mit ihm, ſchauerte er mit allen ſeinen Schauern und blieb liegen und aus⸗ geſtreckt, bis das letzte Leben erloſchen war und das Röcheln ſich in einen Seufzer verwandelt hatte.

Dann erhob er ſich, wiſchte das Geſicht mit dem Aermel ſeines Wammſes ab und ſchüttelte mit der andern Hand das kleine Meſſer, das ein Kinderſpielzeug zu ſein ſchien, während es ſo grauſam einen Menſchen ge⸗ tödtet hatte. 4

Wahrhaftiger Gott! rief der Geiſtliche, der ganz und gar vergaß, daß ihn ſeine Begeiſterung beinahe zum Schwören fortriß;Ihr werdet mir den Namen des jungen Mannes ſagen, nicht wahr, Sire Eſpaing von Lyon, damit ich ihn in meine Tabletten eintrage und dem Buch der Geſchichte einzuverleiben ſuche?

Er hieß der Baſtard Agenor von Mauleon, er⸗ wiederte der Ritter;ſchreibt dieſen Namen in ſeiner ganzen Länge in Eure Tabletten ein, wie Ihr ſagt, Meſſire Jehan; denn es iſt der Name eines tüchtigen Kriegers, der dieſe Ehre wohl verdient.

Doch er iſt ohne Zweifel nicht hiebei ſtehen ge⸗ blieben, entgegnete der geiſtliche Herr;und er hat in ſeinem Leben wohl andere Waffenthaten, würdig der mit welcher er begonnen, ausgeführt.

Oh! ſicherlich, denn drei oder vier Jahre ſpäter zog er gen Spanien, wo er ſich vier bis fünf Jahre gegen die Mauren und Saracenen ſchlug, und von wo er mit abgehauener rechter Fauſt zurückkehrte.

Oh! machte der Geiſtliche mit einem Ausruf, der den Antheil bezeichnete, den er an dem Unfall des Beſiegers vom Mongat von Saint⸗Baſile nahm; das