Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Baume thut, preßte in endlich unter ſich nieder und rief ihm zu:

Ergebt Euch, Mongat von Saint⸗Baſile, ob man Euch beiſteht oder nicht, ſonſt ſeid Ihr des Todes!

Und er ergab ſich? fragte der geiſtliche Herr, der an dieſer Erzählung ſo großen Antheil nahm, daß alle ſeine Glieder vor Wohlbehagen bebten.

Nein, erwiederte Meſſire Eſpaing,ſondern er entgegnete geradezu:

Ich mich einem Kinde ergeben! ich würde mich ſchämen... ſchlage, wenn Du kannſt.

Nun ſo ergebt Euch meinem Oheim, Ernauton von Saint⸗Colombe, der ein braver Rittersmann iſt und nicht ein Kind wie ich.

Ebenſo wenig Deinem Oheim, als Dir, ſprach der Mongat mit dumpfer Stimme,denn wäreſt Du nicht gekommen, ſo wäre Dein Oheim jetzt, wo ich bin; ſchlage alſo. Ich werde mich unter keiner Bedingung er eben.

4Dann, und da Du Dich durchaus nicht ergeben willſt, warte und Du wirſt ſehen, ſprach der junge Mann.

Ja, ſehen wir, ſagte Mongat, der ſich an⸗ ſtrengte wie der Rieſe Enkelados, da er ſich von dem Berge Aetna freimachen will,ſehen wir ein wenig.

Doch vergebens raffte er alle ſeine Kräfte zuſam⸗ men, umſchlang er den jungen Mann mit ſeinen Armen und ſeinen Beinen wie mit einem doppelten eiſernen Ring, er konnte ihm ſeinen Vortheil nicht abgewinnen. Dieſer blieb Sieger, hielt ihn mit einer Hand unter ſich, während er aus ſeinem Gürtel ein kleines, langes, dün⸗ nes Meſſer zog, deſſen Klinge unter das Halsſtück ſchlüpfte. In demſelben Augenblick hörte man es wie ein dumpfes Röcheln. Der Mongat zuckte, ſtemmte ſich an, hob ſich auf, doch ohne den Jüngling, der ſich an ihn ge⸗ klammert und fortwährend mit dem Meſſer ſtieß, von ſich losmachen zu können; plötzlich drang ein Blutſchaum durch das Helmviſir des Mongat und beſprengte das

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