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drei Pater und drei Ave zu ſprechen, wenn ich nicht in Geſellſchaft eines Ritters von Eurem Rufe wäre.“
„Ich danke für das Kompliment, Sir Jehan, ſprach der Ritter,„ich erkenne daran Eure gewöhnliche Höf⸗ lichkeit; erinnert Euch nur an das, was Ihr mir vor drei Tagen, als wir die Stadt Pamiers verließen, über das gewaltige Scharmützel zwiſchen dem Mongat von Saint⸗Baſile und Ernauton⸗Biſſette beim Pas⸗de⸗Larre ſagtet.“
8„Ohl ja, ich erinnere mich,“ antwortete der Mann der Kirche,„ich ſagte Euch, wenn wir beim Pas⸗de⸗ Larre wären, ſolltet Ihr mich darauf aufmerkſam ma⸗ chen; denn ich wolle den durch den Tod ſo vieler Braver verherrlichten Ort ſehen.“
„Nun wohl, Ihr ſeht ihn, Meſſire.“
„Ich glaubte, der Pas⸗de⸗Larre wäre in Bigorre.“
„Er iſt auch darin und wir ebenfalls, Meſſire, und zwar ſeitdem wir das Flüßchen Léze durchwatet haben. Wir haben vor einer Viertelſtunde den Weg nach Lourdes und das Schloß Montgaillard links ge⸗ laſſen; hier unten liegt das kleine Dorf la Civitat, hier iſt der Wald des Grundherrn von Barbezan, und dort durch die Bäume erblickt Ihr das Schloß Marcheras.“
„Ei! Meſſire Eſpaing,“ erwiederte der Geiſtliche, „Ihr kennt meine Vorliebe für die ſchönen Waffentha⸗ ten und wißt, daß ich ſie einregiſtrire, wie ich ſie ſehe, oder wie man ſie mir erzählt, damit ihr Andenken nicht verloren geht; theilt mir alſo, wenn es Euch beliebt, in allen Einzelnheiten mit, was an dieſem Orte vorfiel.“
„Das iſt leicht,“ ſprach der Ritter.„Um 1358 oder 1359, vor dreißig Jahren alſo, waren alle Beſa⸗ tzungen des Landes, mit Ausnahme der von Lourdes, franzöſiſch. Dieſe aber machte häufig Ausfälle, um die Stadt zu verproviantiren, nahm Alles weg, was ſie traf, und brachte es hinter ihre Mauern; ſo daß, wenn man ſie ausgezogen wußte, alle andere Garniſonen Abtheilungen ins Feld ſchickten und Jagd darauf an⸗


