Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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ſich denſelben entgegengeſetzten Charakter, der die Herren auszeichnete. Der eine war in grünes Tuch gelleidet, ungefähr auf die Art der engliſchen Bogenſchützen, von denen er den Bogen im Bandelier und den Köcher auf der rechten Seite trug, während auf der linken dicht am Schenkel eine Art von Dolch mit breiter Klinge herabhing, der die Mitte hielt zwiſchen dem Meſſer und der furchtbaren Waffe, die man eine Ochſenzunge nannte.

Hinter ihm klirrte bei jedem etwas hohen Schritte ſeines Pferdes die Rüſtung, welche für einen Augen⸗ blick abzulegen die Sicherheit des Weges geſtattet hatte.

Der andere war, wie ſein Herr, ſchwarz gekleidet und ſchien nach der Art, wie ſeine Haare geſchnitten waren, und nach der Tonſur, die man oben auf ſeinem Kopfe bemerkte, wenn er ſeine ſchwarze Plattmütze mit den Oehr⸗ chen abnahm, den niederen Kategorien der Geiſtlichkeit an⸗ zugehören. Dieſe Meinung beſtätigte ſich noch durch den Anblick des Meßbuches, das er unter ſeinem Arm hielt und woran die ſilbernen Ecken und das Schloß von ſehr ſchöner Arbeit, trotz der Anſtrengung des Ein⸗ bandes, glänzend geblieben waren.

Alle vier ritten alſo, die Herren träumend, die Diener plaudernd, als der Ritter, da ſie zu einem Kreuzweg kamen, wo ſich die Straße in drei Zweige theilte, ſein Pferd anhielt, ſeinen Gefährten durch ein Zeichen daſſelbe thun hieß und zu ihm ſprach:

Hört, Meiſter Jehan, ſchaut Euch die Gegend umher wohl an und ſagt mir, was Ihr davon haltet.

Derjenige, an welchen dieſe Aufforderung erging, warf einen Blick umher, und da die Gegend ganz öde und verlaſſen und durch die Beſchaffenheit des Terrain ſehr zu einem Hinterhalte geeignet ſchien, ſo erwie⸗ derte er:

Bei meiner Treu', Sire Eſpaing, das iſt ein ſelt⸗ ſamer Ort, und ich erkläre, daß ich meines Theils nicht einmal ſo lange anhalten würde, als man braucht, um

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