Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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ſtanden mit dem Schnurrbart, der etwas ſchwärzer als die Haupthaare, wie dies beinahe immer bei den Menſchen der Fall iſt, welche große Strapazen ausge⸗ halten haben, und mit einem Kinnbart, der viereckig geſchnitten war und auf ein eiſernes Halsſtück, den einzigen Theil der Defenſivrüſtung, den der Reiter bei⸗ behalten, herabfiel. Was die Angriffswaffen betrifft, ſo beſtanden dieſelben aus einem langen Schwerte, das an einem hreiten ledernen Guürtel hing, und aus einer kleinen Art, welche in einer dreieckigen Klinge endigte, ſo daß man mit dieſer Art ebenſowohl mit der Schneide, als mit der Spitze ſchlagen konnte. Dieſe Waffe war an dem Sattelbogen rechts angehakt und bildete ein Ge⸗ genſtück zu dem links hängenden Helme.

Der zweite Herr, nämlich derjenige, welcher ein wenig hinter dem jerſten ritt, hatte im Gegentheil nichts vom Krieger, weder in ſeiner Kleidung, noch in

ſeiner Haltung. Er trug einen langen ſchwarzen Rock,

an deſſen Gürtel, ſtatt des Schwertes oder des Dolches, ein Tintenzeug von Chagrin hing, wie es die Schüler und Studenten trugen; ſein Kopf mit den lebhaften, geſcheiten Augen, mit den dicken Brauen, mit der an ihrem Ende gerundeten Naſe, mit den etwas dicken Lippen, mit den ſpärlichen, kurzen Haaren war, jedes Bartes entbehrend, mit einem Käppchen bedeckt, wie es die Magiſtrate, die Schreiber und im Allgemeinen die ernſten Perſonen hatten. Aus ſeinen Taſchen ſtanden Pergamentrollen, bedeckt mit jener feinen, gedrängten Handſchrift hervor, wie man ſie gewöhnlich bei den⸗ jenigen findet, welche viel ſchreiben. Selbſt ſein Pferd ſchien die friedlichen Neigungen des Reiters zu theilen und ſein beſcheidener Baßgang, ſein gegen den Boden geneigter Kopf contraſtirten mit dem erhabenen Schritt, mit den rauchenden Nüſtern und dem launenhaften Ge⸗

wwiieher des Schlachtroſſes, das ſtolz auf ſeine Ueberlegen⸗

heit ſtets ſich den Vortritt anzumaßen ſchien. Die zwei Knechte folgten und beobachteten unter