Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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Gipfel der höchſten Eichen und der ſtolzeſten Fichten erhoben, als jene Männer mit der eiſernen Rüſtung und dem ehernen Herzen, die man Olivier von Cliſſon, Bertrand Duguesclin und den Captal von Buch nannte, kaum ſich in ihre homeriſchen Gräber niedergelegt hatten, nachdem die große Iliade begonnen, deren Entwicke⸗ lung eine Schäferin machen ſollte, ritten zwei Männer auf dieſer ſchmalen, höckerigen Straße, welche damals der einzige Verbindungsweg war, der zwiſchen den be⸗ deutenden Städten des Südens beſtand.

Es folgten ihnen zwei Knechte, welche wie ſie zu

Pferde waren. Die zwei Herren ſchienen ungefähr gleich alt zu ſein, nämlich fünfundfünfzig bis achtundfünfzig Jahre. Doch hier hörte die Vergleichung auf; denn die große Berſchiedenheit zwiſchen ihren Trachten deutete an, daß Jeder ein anderes Gewerbe trieb.

Der eine von ihnen, der, ohne Zweifel aus Ge⸗ wohnheit, um eine halbe Pferdelänge vorausritt, trug einen Ueberwurf von Sammet, der einſt karmeſinroth geweſen war, an dem jedoch die Sonne und der Regen, denen er ſehr oft ausgeſetzt geweſen, ſeit dem erſten Tage, wo ihn ſein Herr angelegt, nicht nur den Glanz getrübt, ſondern auch die Farbe verändert hatte. Aus den Oeffnungen des Ueberwurfes kamen zwei nervige Arme hervor, bedeckt von büffelledernen Aermeln, welche zu einem Wamms gehörten, das einſt gelb geweſen, aber wie der Ueberwurf ſein urſprüngliches Ausſehen verloren hatte, nicht durch ſeine Beruͤhrung mit den Elementen, ſondern durch ſein Reiben am Panzer, für den es offenbar als Futter zu dienen beſtimmt war. Ein Helm nach Art derjenigen, welche man Becken zu nennen pflegte, erlaubte, für den Augenblick ohne Zwei⸗ fel wegen der großen Hitze am Sattelbogen des Reiters hängend, ſein entblößtes Haupt zu erſchauen, das oben kahl, aber an den Schläfen und hinten von langen und gräulichen Haaren beſchattet war, welche im Einklange