Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1848)
Entstehung
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ſtellten, und wenn man zuſammentraf, ſo entſtanden furchtbare Kämpfe, wobei ebenſo ſchöne Waffenthaten vollbracht wurden, als in geordneten Schlachten. Eines Tags zog der Mongat von Saint⸗Baſile, den man ſo nannte, weil er ſich als Mönch zu verklei⸗ den pflegte, um ſeine Hinterhalte zu legen, aus Lourdes mit dem Herrn von Carnillae und etwa hundertund⸗ zwanzig Lanzen aus; es fehlte der Citadelle an Lebens⸗ mitteln, und es war ein großer Zug beſchloſſen worden. Sie ritten ſo lange, bis ſte auf einem Wiesgrunde, eine Meile von der Stadt Toulouſe, eine Herde Ochſen fanden, der ſie ſich bemächtigten, dann kehrten ſie auf dem kürzeſten Weg zurück; doch ſtatt kluger Weiſe auf dem Wege zu bleiben, wandten ſie ſich rechts und links ab, um noch eine Herde Schweine und eine Herde Schafe zu nehmen, wodurch das Gerücht von dieſem Zuge Zeit bekam, ſich in der Gegend zu verbreiten. Der Erſte, der es erfuhr, war ein Kapitän von Tarbes, Namens Ernauton von Sainte⸗Colombe. Er übergab ſogleich zur Ueberwachung ſein Schloß einem Neffen von ihm, Andere ſagen einem Baſtardſohne, welcher ein junger Menſch von fünfzehn bis ſechzehn Jahren war, der noch keinem Gefechte oder Scharmützel beigewohnt hatte. Eiligſt benachrichtigte er den Herrn von Berrac, den Herrn von Barbezan und alle Ge⸗ waffnete von Bigorre, die er finden konnte, ſo daß er noch an demſelben Abend als Anführer an der Spitze einer Truppe ſtand, die der ähnlich war, welche der Mongat von Saint⸗Baſile befehligte.. Sogleich ſandte er ſeine Spione in das Land aus, um zu erfahren, welchen Weg die Beſatzung von Lour⸗ des zu nehmen gedachte, und als er hörte, daß ſie durch den Pas⸗de⸗Larre kommen würde, beſchloß er, hier zu warten. Dem zu Folge, da er die Gegend ganz genau kannte und da ſeine Pferde nicht ermüdet waren, während im Gegentheil die ſeiner Feinde ſeit vier Tagen mar⸗ ſchirten, nahm er eiligſt ſeinen Poſten, indeß die Land⸗

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