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Die Tage folgten indeſſen auf die Tage. Herr Guſtave hatte ſeine Dublonen erſchöpft und ſchon ſeine Garderobe angegriffen.
Das Erſte, was er verkaufte, war eine Generals⸗ uniform. Die Achſelſchnüre, die Epauletten, die ſilber⸗ nen Schnallen, der goldgeſtickte Rock gingen an einen Händler des Börſenplatzes über.
Und ſo defilirte allmälig die Garderobe, und je mehr ſie defilirte, deſto dringlicher wurde Herr Guſtave, und deſto nachdrücklicher ſprach d'Epagny:
„Welch ein Unglück, daß, ſtatt Maler zu ſein, mein Maler nicht Schauſpieler iſt!“
Und wenn d'Epagny weggegangen war, ſagte die Georges zu Harel:
„Aber was hat denn d'Epagny, daß er immer die⸗ ſelbe Phraſe wiederholt?“
„Welche Phraſe?“ fragte Harel.
„Wie, welche Phraſe?“
„Ja, ich frage Dich, welche Phraſe?“
„Du hörſt ihn alſo nicht?“
„Höre ich, was d'Epagny ſagt?“
„Er ſagt:„„Welch ein Unglück, daß mein Maler nicht Schauſpieler iſt.““
„Das iſt eine angenommene Gewohnheit.“
„Möglich!“ erwiederte die Georges.
Und ſie kehrte in Scene zurück, grüßte Herrn Guſtave, den ſie auf ihrem Wege fand, und wiederholte wie d'Epagny:
„Es iſt in der That ein Unglück, daß Herr Gu⸗ ſtave nicht Schauſpieler iſt. Welch ein ſchöner Mann für Helden und Charakterrollen wäre er!“
Eines Tags oder eines Abends nahm Harel den Thurm von Nesle wieder auf.
Der Saal war gedrängt voll.
Delaiſtre ſollte den Buridan ſpielen.
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