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„Ja.“
„Und Sie kennen Niemand?“
„Ich kenne Mademoiſelle Duchesnois.“ „Nun?“
„Sie hat mich zu Soumet geſchickt.“ „Und Soumet?“
„Hat mich zu Seveſte geſchickt.“ „Und Seveſte?“
„Hat mir die tiefen Tenore und die edlen Väter
zugewieſen.“ 4
„Sie kennen Dumas nicht?“
„Nein.“
„Das iſt Ihr Mann.“
„Da ich ihn aber nicht kenne?...“ „Ich kenne ihn.“
A fℳ4
„Ah · „Und ich will Ihnen eine Zeile an ihn geben.“ „Ich bin noch auf ſechs Monate engagirt.“ „Gut! Sie werden das mit Valter abmachen.“ „Und wenn er nicht will?“
„Haben Sie nie dem Director einen Streich geſpielt?“
Lachend erwiederte Guſtave:
„Das iſt eine meiner beſten Rollen.“
„Dann iſt es gut... Holen Sie Ihren Brief morgen bei mir.“
Am andern Tage holte Herr Guſtave ſeinen Brief.
Zwei Tage ſpäter reiſte er nach Paris ab, nach⸗ dem er ſeine Statue von Corneille der Lotterie über⸗ geben hatte.
Die Statue gewann ein Schneider, der ſie vor ſein Haus ſtellte und als Schild: Zum großen Cor⸗ neille, annahm. Sie blieb zehn Jahre vor der Thüre des Schneiders und verlor am Ende ihre Form unter dem Regen, dem Winde und dem Schnee.
Am Tage ſeiner Ankunft in Paris begab ſich Herr Guſtave zu mir.
Abenteuer eines Schauſpielers. 14


