Man hat ſeinen Eintritt geſehen, man hat die Erzählung, die er mir machte, gehört.
Dieſe Erzählung brachte einen gewiſſen Eindruck auf mich hervor, wie man ſieht, da ich ſie nach zwan⸗ zig Jahren dem Leſer vor Augen lege.
1 Ich ſchaute dieſen hübſchen Burſchen von fünf und zwanzig Jahren an, der ſchon ein ſo hartes Leben geführt hatte.
„Nun, und dann?“ ſagte ich.
„Sie werden mir irgendwo Eingang verſchaffen.“
„Wo wollen Sie am Liebſten eintreten?“
„Ei! bei der Porte Saint⸗Martin.“
„Gut! wir wollen unſer Möglichſtes thun. Be⸗ ſuchen Sie mich übermorgen wieder,— ich werde mit Harel geſprochen haben.“
XXI.
Schlechte Laune von Harel.— Guſtave beſucht Herrn Merle.— Herr d'Epagny.— Die Un 5 friedenen.— Eine Lithographie.— Mademoiſelle Georges.—
Am andern Tage war ich bei Harel, wie ich es dem Schützling von Dorval verſprochen.
Ich blieb einen Augenblick, ehe ich eintrat, vor dem Theater der Porte Saint⸗Martin ſtehen.
Oben auf dem Zettel fanden ſich die Worte:
„Letzte Vorſtellung vom Thurme von Nesle.“
Der Thurm von Nesle iſt in der That ſeitdem kaum ſechshundertmal gegeben worden.


