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Abenteuer und Drangsale eines Schauspielers / von Alexandre Dumas. Aus d. Franz. von August Zoller
Entstehung
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Jeder liegende Paſſagier war ſtreng der Diät un⸗ terworfen. 4

Herr Guſtave allein hatte das Recht, in ſeinem Bette zu eſſen.

Trotz aller kleinen Privilegien, die er an Bord genoß, hatte ihm jedoch eine Fahrt von zwei Monaten ſehr lang geſchienen.

Höchſt erfreut über ſeine Ankunft, fing auch Herr Guſtave, obgleich noch in Quarantaine, damit an, daß

er alle ſeine Pfeile, alle ſeine Bogen, alle ſeine Mord⸗ keulen, kurz ſein ganzes caraibiſches Arſenal den

Künſtlern des Theaters vom Havre ſchenkte.

Sobald er hernach den Fuß ans Land geſetzt hatte, feierte ein großes Bankett, deſſen Koſten die Doublonen von Guadeloupe und Martinique zu tra⸗ gen hatten, die Rückkehr des Künſtlers nach dem Mut⸗ terlande.

Am anderen Tage reiſte Herr Guſtave nach Rouen ab.

Der Rouenner hatte ihm Wort gehalten.

Er war zum Voraus für zweitauſend Franken jährlich engagirt; er ſollte alle Rollen ſpielen, welche ihm zuzutheilen der Direction belieben würde, und ſich alle Coſtumes ſelbſt anſchaffen.

Dieſe letzte Bedingung war Herrn Guſtave gleich⸗ gültig: er hatte ſich dort eine prächtige Garderobe

gemacht und brachte in ſeinem Koffer fünfzehn bis

achtzehnhundert Franken mit, das heißt, ein Vermögen für einen Künſtler, deſſen letzter Rummel es geweſen war, Fröſche zu fangen, und das letzte Hülfsmittel, ein Stück Brod vor der Thüre einer armen Hütte zu fordern. 1

Der Elephant Kiouni war in Rouen angekommen.

Man kündigte die Debuts von Mademoiſelle Kiouni und Herrn Guſtave in einem Stücke betitelt: Der Elephant des Königs von Siam, an.

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