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Die ganze Frage war, die Rückkehr erſt nach acht Uhr zu verſuchen; der Vater würde ſeit einer Stunde weggegangen ſein; der Säumige hätte die ganze Nacht vor ſich.
Etienne ging bis um acht Uhr ſpazieren.
Um acht Uhr wandelte er nach der Rue des Carmes.
In dem Augenblick, wo er, an den Mauern hin⸗ ſchleichend, die Thüre erreichte, öffnete ſich dieſe, und der Vater erſchien, den Carabiner auf der Schulter, die Piſtolen im Gürtel, den Säbel an der Seite und die Marſellaiſe trällernd.
Der junge Mann blieb verdutzt und gleichſam an die Wand geklebt ſtehen.
Nachdem er zwei Schritte gemacht, erblickte ihn der Vater, er zog ſeinen Säͤbel und ſchrie:
„Ha! Schuft, Du biſt da!“
Der Knabe ſtürzte in den Gang, doch der Vater ſtürzte ihm nach.
Auf der erſten Stufe der Treppe holte er ihn ein, und er ſchlug auf ihn mit dem flachen Säbel.
Er geleitete ihn ſo immer ſchlagend bis zum drit⸗ ten Stocke. 5
Es war nicht möglich, weiter zu gehen: hier endigte die Treppe.
Der arme Geſchlagene ſah ſich genöthigt, anzuhal⸗ ten und ſich ſeiner Strafe zu unterziehen.
Sie war lang und ſtreng.
Am andern Tage, Morgens um acht Uhr, kam Etienne bleich und ganz gerädert von Schlägen bei Herrn Odelli an.
Herr Odelli brauchte keinen Blick auf ihn zu wer⸗ fen, um zu begreifen, was vorgefallen.
„Ah!“ ſagte er,„es ſcheint, es iſt vorbei!“
„Ja, mein Herr,“ antwortete mit kläglichem Tone der Schüler,


